Schimmelarten Teil 4: Fluch der Pharaonen
Schimmelarten erlangen manchmal traurige Berühmtheit. So etwa, wie die Art Aspergillus flavus. Als Fluch der Pharaonen ging diese Art aus der Gattung der Aspergillen in die Geschichte ein. Tatsächlich produzieren gerade die Aspergillus flavus Gifte, die für Menschen sehr gefährlich werden können.
Schimmelarten: Aspergillus flavus Fluch der Pharaonen
Gifte verschiedener Schimmelarten können lebensgefährliche Folgen für den Menschen haben – bis hin zu tödlichen Krankheitsbildern. So war es, als man das Grab des Tut-ench-Amun öffnete. Darin befanden sich große Mengen von Schimmelsporen. Sie gehörten zu den Aspergillus flavus. Diese Schimmelpilze prodzuieren Stoffwechselprodukte, die Mykotoxine, wie zum Beispiel das Aflatoxin, das Menschen möglichst meiden sollten. 30 Menschen haben die Ausgrabungen rund um den mystischen Pharao das Leben gekostet. Darum nennt man Aspergillus flavus noch heute Fluch des Pharao.
Grundsätzlich kann diese Schimmelart allergische Reaktionen auslösen. Außerdem befallen Sie gern verschiedene Organe, wie den Darm die Lunge oder den Magen. Betroffen sind im Falle einer Reaktion meist Menschen mit geschwächtem Abwehrsystem.
Schimmelarten: Das Gift der Aspergillen
Zur Gattung der Aspergillen zählen auch die Schimmelpilze Aspergillus niger, der schwarze Schimmelpilz. Das Schimmelpilzgift dieser und anderer Arten der Aspergillen greift gern die schwächsten Organe in einem Menschen an. Es kommt also auf die Konstitution der Betroffenen an, welche Krankheitsbilder in Folge eines intensiven Kontakts mit den Giften auftreten. Die Liste der tödlichen Erkrankungen reicht von Nierenbluten über Krebs bis hin zum Herzversagen. Jene Menschen, die im Zuge der Ausgrabungen in Ägypten ihr Leben gelassen haben, sind tatsächlich an verschiedenen Krankheiten gestorben, die zunächst nicht mit dem Gift der Aspergillen in Verbindung gebracht worden sind.
Ein paar Fakten zur Schimmelart Aspergillus flavus:
- Schimmelpilzgattung: Aspergillus (Gattung der Schimmelpilze)
- Schimmelpilzart: Aspergillus flavus
- Mykotoxine (Schimmelpilzgifte): Aflatoxin
- Mögliche Wirkungen auf den Menschen: Organversagen, multiple allergische Reaktionen.
Wichtig für Menschen mit geschwächtem Immunsystem:
Grundsätzlich empfiehlt es sich, den Kontakt zu Schimmelpilzen zu vermeiden. Aber: Gehen Sie nicht bei jedem Schimmelpilzvorkommen und jedem Kontakt vom Schlimmsten aus. Die oben erwähnten Todesfälle sind Folge eines übermäßig und enorm intensiven Kontakts mit den Sporen der Schimmelpilze und damit mit den Giften. Diese Intensität ist im häuslichen Umfeld eher unwahrscheinlich. Wenn Sie Schimmelpilze in Ihrem Wohnumfeld feststellen, entfernen Sie ihn – zum Beispiel mit Essig oder Wasserstoffperoxyd. Im Zweifelsfall ziehen Sie einen Experten zu Rate. Handeln Sie nicht unüberlegt aber auch nicht hektisch.
Achtung: Das Immunsystem kleiner Kinder und älterer Menschen ist in der Regel schwächer als das eines gesunden Erwachsenen. Neben der Gruppe der bereits sensibilisierten und chronisch kranken Menschen sind sie ebenfalls gefährdet.
Weitere nützliche Ratgeber zu Schimmelarten:
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