Schimmelarten Teil 2: Schimmelarten und ihre Gifte
Schimmelarten und ihre Gifte, Teil 2 – Wer von Schimmelarten spricht, meint tatsächlich die Schimmelpilzart, denn Schimmel ist ein Pilz. Wissenschaftler können mehr als 100 beim Namen nennen und kennen ihre mögliche Wirkung auf den Menschen. Lesen Sie nun mehr zu Schimmelarten und ihren Giften.
Schimmelarten: Von Aspergillus bis Zearalenon
Schimmelpilze können beim Menschen verschiedene Krankheiten auslösen. Dabei gelten die Sporen in der Regel als Übeltäter. Einige Schimmelarten stehen sogar im Verdacht, für Krebs verantwortlich zu sein, mindestens aber eine Erkrankung an Krebs zu begünstigen. Aber: Nicht jeder Kontakt mit einem Schimmelpilz hat gesundheitliche Folgen oder ist gar lebensbedrohlich. Wichtige Faktoren sind zum Beispiel die Intensität des Kontaktes und der Zustand des menschlichen Immunsystems. Die nächsten Ratgeber befassen sich mit Schimmelarten, ihren Giften und möglichen gesundheitlichen Folgen für den Menschen.
Schimmelart: Aspergillus fumigatus
Diese Schimmelart, besser diese Schimmelpilze dürften wohl besonders häufig vorkommen. Denn man findet sie in Biotonnen, in der Blumenerde, auf Tapeten und auf dem Kompost, sprich im Außenbereich wie auch in Innenräumen. Die Art Aspergillus fumigatus von der Gattung der Aspergillen, gehört zu den Schimmelpilzen, liebt Temperaturen zwischen 12 und 56 Grad Celsius. Aspergillen wachsen in jeder feuchten Ecke, die ein Haus zu bieten hat. Sie gedeihen auf Bauwollstoffen, Jute, Polstermöbeln, Schaumstoffmatratzen, im Gemüse, auf Früchten, Heu und im landwirtschaftlichen Bereich zum Beispiel auf Silagefutter. Wer Vögel hält, könnte auf dem Kot seiner Lieblinge fündig werden.. Auch Holz, Tapeten und Papier gehören zu potentiellen Trägern der Aspergillen.
Ein paar Fakten zur Schimmelart Alternaria alternata:
- Schimmelpilzgattung: Aspergillus (Gattung der Schimmelpilze)
- Schimmelpilzart: Aspergillus fumigatus
- Mykotoxine (Schimmelpilzgifte): Fumagillin, Gloitoxin, Verruculogen
- Mögliche Wirkungen auf den Menschen: Gefährliche allergische Reaktionen. Schädigung von Organen und Nervensystem. (Gilt für die Gattung der Aspergillen allgemein.)
Wichtig für Menschen mit geschwächtem Immunsystem:
Meiden Sie den Kontakt mit diesen Schimmelpilzen. Einige Aspergillus-Arten entwickeln Mykotoxine, wie zum Beispiel Aflatoxin. Das heißt: Sie können Lebensmittelvergiftungen hervorrufen. Auch allergische Reaktionen sind möglich. Organe, wie Darm, Lunge und Magen sowie das Nervensystem können durch die Gifte geschädigt werden. Krankheitsbilder, die den Aspergillus-Arten zugeordnet werden, nennen Experten Aspergillosen.
Übrigens: Der Gattung der Aspergillen gehören 185 Arten an. – Unser nächster Ratgeber zu Schimmelarten befasst sich unter anderem mit den Aspergillus versicolor.
Weitere nützliche Ratgeber zu Schimmelarten:
- Schimmelarten Teil 1
- Schimmelarten Teil 3 (folgt)
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