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Schimmel vermeiden: Frische Luft an heißen Tagen

Geschrieben von Phil am Samstag, 9 Mai 2009 Ihre Lesermeinung
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Richtiges Lüften ist auch im Sommer wichtig. Denn sonst riskieren Sie selbst in der warmen Jahreszeit Schimmelbildung an den Innenwänden Ihres Hauses oder Ihrer Wohnung. Der entsteht durch eine zu hohe Luftfeuchtigkeit. Hier nun ein paar Tipps, wie Sie im Sommer richtig lüften können.

Heiße Tage im Sommer, lange trockene Perioden – das ist in Deutschland keine Seltenheit mehr. Doch auch während der warmen Jahreszeit wollen Haus und Wohnung gut belüftet sein. Denn ganz besonders in Städten kann die Raumluft leicht 30 Grad und mehr erreichen. Das belastet vor allen Dingen den Kreislauf älterer Menschen und kleiner Kinder. Aber Achtung: Fenster auf, Luft raus und rein, Fenster zu und fertig funktioniert nur an kühlen Tagen. Steigen nämlich die Außentemperaturen über das Raumluftniveau, sollten Sie ein paar Eckpunkte zum Lüften beachten.

Morgens und abends lüften

  • Lüften Sie nur am frühen Morgen und am späteren Abend, dann nämlich, wenn das Haus noch nicht oder nicht mehr unter direkter Sonneneinstrahlung steht und die Temperaturen erträglich sind.
  • Sorgen Sie für Durchzug – auch bei nahezu nicht fühlbarer Luftbewegung. Schon ein leichter Temperaturunterschied (innen warm, außen kühl) begünstigt den Luftaustausch. Den Rest erledigt auch die zarteste Brise.
  • Es gibt keine klaren Vorgaben zur Dauer eines Lüftungszyklus, denn der richtet sich zum Beispiel nach der Außentemperatur. Unter Experten gelten 15 Minuten pro Lüftungsvorgang als absolut ausreichend. Grundsätzlich gilt: Je kälter die Außenluft, desto kürzer aber öfter sollten Sie lüften. Je wärmer die Temperaturen sind, desto ausführlicher aber seltener lüften Sie
richtig-lueften

Frische Luft an heißen Tagen - Photo: iStockphoto.com/diane39

Geben Sie Schimmel keine Chance

Auch Pflanzen können schwitzen

Schimmelsporen sind während des gesamten Jahres unterwegs. Im Frühjahr, Sommer und Herbst ganz besonders viele. Selbst an sehr trockenen Tagen atmen wir sie ständig ein. Sie finden reichlich Nährboden, gerne auch an tapezierten Wänden, an Möbeln und so weiter – vornehmlich dort, wo die Luft nur selten bis nie getauscht wird und für den Schimmel angenehm feucht ist (über 50 Prozent). Die landläufige Meinung, im Sommer sei es immer schön trocken in den Häusern, ist falsch. Denn alleine der Mensch gibt gerade bei Wärme und Hitze deutlich mehr Feuchtigkeit ab, als sonst. Auch Pflanzen können schwitzen. Wasser aus Vasen verdunstet schnell. Und duschen Sie im Sommer wirklich kalt? Dann lassen Sie sich sagen, dass selbst das kalte Wasser zu Teilen verdunstet.
Fazit: Auch im Sommer müssen Sie ausreichend lüften, damit der Schimmel keine Chance hat. Denn ein paar relativ kühle und dunkle Ecken findet er immer. Deshalb:

  • Lüften Sie auch im Sommer den Wasserdampf nach dem Duschen sofort nach außen ab.
  • Eine kalte Dusche ist zwar für Sie angenehm, für das Haus nicht. Denn bei heißen Außentemperaturen sollten Sie die Fenster nicht zu oft öffnen. Duschen Sie also lieber morgens früh oder abends.
  • Zu viele Pflanzen erhöhen die Luftfeuchtigkeit.
  • Wenn Sie können, trocknen Sie Ihre Wäsche auf dem Balkon, der Terrasse oder im Garten. Ist das nicht möglich, sollten Sie Ihre Wäsche nachts bei gekipptem Badfenster und geschlossener Tür trocknen.

Anmerkung:
Die hier aufgeführten Tipps betreffen die sehr warme Jahreszeit mit Temperaturen um die 30-Grad-Marke herum. Natürlich können Sie Ihre Fenster öfter und länger geöffnet halten, Wäsche am Tage trocknen und so weiter. Achten Sie aber immer auf reichlich Luftaustausch und die Raumlufttemperatur. Lassen Sie nämlich warme Luft in einen kühlen Raum, folgt der Schwitzeffekt. Und: Hat sich Ihr Haus einmal von innen aufgeheizt, werden Sie diese Hitze bei hohen Außentemperaturen nur noch schwer los, ganz abgesehen von den oben beschriebenen Gefahren.

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