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Schimmel durch Bauwerksmängel

Geschrieben von Martin am Montag, 16 Februar 2009 Ihre Lesermeinung

Schimmel in Wohnräumen hat verschiedene Ursachen und Auslöser. Nicht immer ist falsches Lüften oder Heizen der Bewohner dafür verantwortlich, sondern Bauwerksmängel. Lesen Sie nun, wie Schimmel in Wohnräumen entstehen kann.

Bauwerksmängel sind oft Ursache für Schimmel.

Nicht immer sind es falsches Lüften oder Heizen, sondern Bauwerksmängel, die für Schimmel in Wohnräumen verantwortlich sind. Sie gehören sogar zu den häufigsten Ursachen für Schimmelbefall. Der Haken: Der Zusammenhang zwischen einem Bauwerksmangel und Schimmel an Wänden, Fensterlaibungen etc. ist für Laien nur schwer herzustellen.

Unser Tipp

Wenn Sie glauben, der Schimmelbefall in Ihren Wohnräumen könnten einen Bauwerksmangel zur Ursache haben, sollten Sie einen Sachverständigen bitten, den Verdacht zu prüfen. Er wird einen möglichen Schaden lokalisieren und dokumentieren, damit Sie ihn beheben können.

Die Liste möglicher Mängel ist lang. Hier nur einige Schimmel-Auslöser:

Wärmebrücken

An Wärmebrücken, eigentlich Kältebrücken genannt, geht besonders viel Wärmeenergie verloren. Sie entstehen zum Beispiel bei Fenstern, die nicht sachgemäß abgedichtet sind. Wärmebrücken können an Steckdosen entstehen und an Übergängen von einem Baustoff zum anderen (Stein auf Holz). Selbst innerhalb eines Wärmedämmverbundsystems kann eine Wärmebrücke entstehen, dort nämlich, wo die Stöße der einzelnen Elemente nicht exakt passen und nur verfüllt worden sind, beispielsweise mit Bauschaum.

Schimmel durch Bauwerksmängel

Photo: iStockphoto.com/Escaflowne

Nützlicher Ratgeber dazu:

Für Schimmel sind Wärmebrücken verantwortlich, weil sie den Taupunkt im betroffenen Bereich oft auf die Innenseite verschieben. Dort setzt sich Luftfeuchtigkeit als Kondenswasser ab, ideale Voraussetzungen für Schimmel.

Falsche Dämmung

Falsch ausgeführte Dämmarbeiten an Hausfassaden (s.o.) können Auslöser von Schimmel an Innenwänden sein. Noch schlimmer ist die Dämmung von Innenwänden, und das ohne Hinterlüftung. In solchen Fällen ist der Schimmel vorprogrammiert, weil der Taupunkt zwischen der Dämmung und der kalten Wand steckt.

Unser Tipp

Wenn Sie Ihr Haus dämmen wollen, sollten Sie vorab prüfen, ob die Wände der Immobilie trocken sind. Dämmen Sie ein feuchtes Haus, schaden Sie der Bausubstanz und haben mit hoher Wahrscheinlichkeit binnen kürzester Zeit ein Schimmelproblem. Die Dämmung wirkt bei Feuchtigkeit wie ein „Schwitzkasten“.

Nicht fachgerechte Verkleidung im Innenbereich

Verkleidungen im Innenbereich eines Hauses müssen hinterlüftet sein. Das gilt ganz besonders für Außenwände. Bringen Sie Holzvertäfelungen zum Beispiel immer auf einer Lattung auf, und lassen Sie winzige Löcher, damit Luft hinter der Holzverkleidung zirkulieren kann. Ansonsten fördern Sie den Schimmel.

4 weitere Gründe für Schimmel in Wohnräumen:

  1. Zu geringe Luftbewegung
  2. Absolut fugendichte Fenster (nicht mit Wärmebrücken zu verwechseln)
  3. Zu niedrige Raumtemperatur
  4. Falsches Lüften, falsches Heizen

Wie schnell Schimmel wächst, ist unter anderem auch von der Jahreszeit, den Temperaturen und den Lichtverhältnissen abhängig. In der Außenluft sind besonders während des Spätsommers und Herbstes sehr viele Sporen unterwegs. Aber: Schimmel in Wohnräumen folgt eigenen Regeln. Er kann während des gesamten Jahres gedeihen, wenn die Voraussetzungen stimmen: Feuchtigkeit, wenig Luftbewegung, kein zu grelles Licht. Wärme ist gut. Kälte hemmt ihn.

Übrigens: Für den Grad der Befeuchtung von Baustoffen im Innenbereich ist ausschließlich die Oberflächentemperatur verantwortlich, nicht die Art des Baustoffes.

Weiterer nützlicher Ratgeber dazu:

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