Energiesparlampen beeinflussen unseren Biorhythmus.
Kann eine Energiesparlampe unseren Biorhythmus beeinflussen? Die Antwort ist nicht ganz so einfach, wie die Frage nach den Ausdünstungen oder gar nach dem Quecksilbergehalt. Grund: Der Biorhythmus des Menschen wird durch verschiedene Faktoren beeinflusst. Ist eine Energiesparlampe also wirklich in der Lage, unseren ureigenen Rhythmus sozusagen aus dem Gleichgewicht zu bringen? Wir haben nach Aufklärung gesucht.
Was beeinflusst unseren Biorhythmus?
Unser Biorhythmus ist gemäß Wissenschaft eng mit unserer Umwelt verbunden. Grundsätzlich hat jeder Mensch sozusagen seinen ureigenen Takt. Er wird müde, braucht Erholung, ist hellwach, und so weiter. Verschiedene Faktoren können diesen inneren Rhythmus beeinflussen. Dazu gehört unter anderem das natürliche Licht, für das die Sonne zuständig ist. Ebenso wird er vom Mond beeinflusst, vom Wasser, unserem Grund und Boden, und so weiter. Aber auch Dinge, die wir Menschen geschaffen haben, nehmen auf unseren Biorhythmus Einfluss. Licht ist ein ganz wichtiger Aspekt. Ähnlich verhält es sich mit der Verschiebung von Ruhephasen, die jeder Körper benötigt. Wird unser Rhythmus zum Beispiel durch Verschieben der einzelnen Phasen gestört, kann das langfristig gesundheitsschädliche Folgen haben. Werden einzelne Phasen, wie zum Beispiel die Ruhephase, und das dauerhaft, wird das auf Dauer für den Menschen gefährlich. Welchen Einfluss aber haben Energiesparlampen auf den Biorhythmus des Menschen? Sie sollen uns doch eigentlich nur mit Licht versorgen. Stimmt, doch genau darin liegt offensichtlich das Problem.
Lichtspektrum der Energiesparlampe contra Biorhythmus.
Das Lichtspektrum einer Energiesparlampe beeinflusst die Psychosomatik und den Biorhythmus des Menschen. Schuld ist nach Aussagen verschiedener Wissenschaftler das sogenannte kalte Licht. Es zeichnet sich durch größere Helligkeit aus, wird von uns aber eher als unangenehm empfunden. Helles kaltes Licht hält uns länger wach, lässt uns unsere natürlichen Leistungsgrenzen überschreiten. Davon bekommen wir zunächst nicht viel mit, denn unser Körper reagiert in der Regel zeitversetzt. Immerhin besitzen wir jede Menge an Reserven.
Helles kaltes Licht, so sagen es Experten, kann die verschiedensten Symptome hervorrufen: Augendruck, Kopfschmerzen, Übelkeit, und so weiter. Gehen Sie mit einem dieser Anzeichen zum Arzt, würde die Diagnose ganz sicher nicht „Zu lange kaltem Licht ausgesetzt“ lauten. Inzwischen aber werden verschiedenste Beschwerden mit eben dem Lichtspektrum einer Energiesparlampe in Verbindung gebracht.
Hinweis: Energiesparlampen werden in Lichtfarbe und Farbwiedergabe eingeteilt. Die Helligkeit des Lichts definieren Experten in Lumen (lm). Je größer diese Zahl, desto heller das Licht. Bei der Lichtfarbe verhält es sich genau anders herum: Je niedriger der Wert, desto besser, also wärmer wird das Licht. Dieser Wert wird übrigen in Kelvin angegeben. Angenehm für uns Menschen sind 2700 Kelvin, was dem Begriff „warmweiß“ entsprechen würde. Solche Lampen können Sie im Wohn- und Schlafbereich einsetzen. Weitere Klassifizierungen: „extrawarmweiß“, „tageslichtweiß“, „neutralweiß“.
Weitere Ratgeber zur Energiesparlampe:
- Energiesparlampen – Quecksilber: eine Einführung.
- Was tun, wenn die Energiesparlampe zerbricht.
- Energiesparlampe und das Quecksilber, Teil 1
- Energiesparlampe und das Quecksilber, Teil 2
- Energiesparlampen: So beugen Sie Gefahren vor.
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Licht ist ein Zeitgeber, d.h. die Lichtfarbe bzw. die sog. Farbtemperatur und die Lichtintensität beeinflussen die Wach/Ruhephasen des Menschen. Nur: Es ist schnurzpiepsegal, welche Art der Lichtquelle verwendet wird. Eine 2700K (warmweiße) Glühlampe beeinflusst den Biorhythmus genauso viel oder wenig wie eine 2700K Energiesparlampe oder eine 2700K LED-Lampe. Das falsche (zu kaltes oder zu warmes, zu dunkles oder zu helles) Licht zum falschen Zeitpunkt macht uns zu wach oder zu müde.
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