Ratgeber: Energie sparen | Schimmel | Heizkosten | Sanierung | Gesundheit | Sicherheit | Videos | Bilder | Besucher
Start » WohnGesundheit

7 Tipps um Gift im Wohnraum einzugrenzen

Geschrieben von Phil am Montag, 29 Juni 2009 Ihre Lesermeinung
Share

Ähnliche Themengebiete:
, , ,

Manche Schadstoffe dünsten noch 40 Jahre nach ihrer Verwendung zum Beispiel in Möbeln aus. Manches Krankheitsbild lässt sich über viele Jahre nicht nachvollziehen, weil keine klare Verbindung zum Wohnumfeld hergestellt worden ist. Dabei können sogenannte Wohnraumgifte schlimme Krankheiten auslösen. Darum gilt: Grenzen Sie mögliche Giftquellen ein.

Kennen Sie die Wirkung von Blei auf unseren Körper? Es greift unser Nervensystem an, beeinträchtigt die Blutbildung und schlägt vermutlich auf die Nieren. Nicht interessant für Sie? Sind Sie sicher? Das Bundesumweltamt schätzt, dass nach wie vor in rund 30 Prozent der Altbauten Trinkwasser durch Bleirohre geführt wird. Diese Rohre geben Schwermetalle in das Trinkwasser ab, in das Wasser, das Sie für den Kaffee, den Tee oder die Tablette nehmen. Schon im alten Rom hat man Wasserleitungen aus Blei gegossen. Damals kannte man die Folgen nicht, und damit auch nicht die Ursache für so manchen Todesfall. Heute wissen wir: Eine Bleivergiftung hinterlässt schwere gesundheitliche Schäden und kann im schlimmsten Fall auch tödlich verlaufen.

Blei ist nur ein möglicher Schadstoff im direkten Wohn- oder Arbeitsumfeld des Menschen. Viel häufiger kommen Lösungsmittel oder Schimmelsporen vor. Hier nun eine Checkliste, anhand derer Sie mögliche Ursachen und Schadstoffquellen eingrenzen können.

gift-niesen

Photo: iStockphoto.com/NickS

Tipp 1 – Symptome auschreiben:

Schreiben Sie Symptome auf, die Sie an sich oder Ihrer Familie feststellen. Nehmen Sie es genau. Auch das geringste Anzeichen einer Beschwerde kann wichtig sein. Symptome sind zum Beispiel Kopfschmerzen, Brennen in den Augen, Schleimhautreizungen, Übelkeit und andere.

Tipp 2 – Ursachen klären:

Definieren Sie nach Möglichkeit, in welchen Räumen Sie die beschriebenen Beschwerden haben. So lässt sich der Verursacher besser ausfindig machen. Ein Beispiel: Sie gehen in den Keller und spüren sofort ein Kratzen im Hals. Das deutet u.a. auf eine hohe Konzentration von Schimmelsporen im jeweiligen Raum hin.

Tipp 3 – Betroffene:

Prüfen Sie, ob auch Ihr Haustier oder gar Pflanzen betroffen sind.

Tipp 4 – Schimmel:

Prüfen Sie, ob Sie Schimmel an Wänden finden können. In jedem Fall aber sollten die Wandfeuchte messen.

Tipp 5 – Baustoffe:

Welche Baustoffe sind in Ihrem Umfeld verbaut worden? Spanplatten, Bleirohre, mit Holzschutz behandelte Hölzer, etc.?

Tipp 6 – Zeitspannen:

Seit wann stellen Sie die Symptome fest? Grenzen Sie die Zeitspanne ein und prüfen Sie mögliche Neuanschaffungen aus diesem Zeitraum.

Tipp 7 – Umfeld:

Wohnen Sie in der Nähe sogenannter Schadstoffemittenten? Das sind zum Beispiel Fabriken oder chemische Reinigungen.

Unser Tipp: Halten Sie zunächst nach offensichtlichen Belastungen Ausschau. Dazu gehört Schimmel an Wänden. Auch beißende Gerüche von vergammelten Lebensmitteln zum Beispiel können Beschwerden verursachen. Grenzen Sie das Auftreten der Symptome im nächsten Schritt räumlich ein. Ganz wichtig sind dabei die sogenannten sensiblen Bereiche, sprich Schlaf- und Kinderzimmer. Auch der Faktor Zeit spielt eine entscheidende Rolle: Seit wann stellen Sie Symptome fest? Daraus lässt sich unter Umständen ein Zusammenhang mit einer Neuanschaffung herleiten. Auf jeden Fall aber sollten Sie sich ärztlichen Rat einholen und eventuell einen Allergietest durchführen lassen.

Hinweis: Gesundheitsämter und Verbraucherzentralen halten oft Fachschriften zu Schadstoffen im Wohnumfeld bereit.

Weitere nützliche Ratgeber:

Gratis Abonnement

Wenn Ihnen der Beitrag gefallen hat, warum abonnieren Sie dann nicht Hausbau-Ratgeber.de gratis? Sobald ein neuer Beitrag zum Thema veröffentlicht wird, erhalten Sie ihn als Erstes! Erfahren Sie mehr über unsere unverbindlichen und kostenlosen Abonnements oder abonnieren Sie gleich hier kostenlos unseren

Newsletter mit Ratgebertipps


Sie können sich jederzeit wieder abmelden und Ihre E-Mailadresse wird nicht weitergegeben!

Um diesen Beitrag zu speichern, können Sie auch ein Lesezeichen hinzufügen bei:
Lesezeichen anlegen bei Webnews Lesezeichen anlegen bei Mister Wong Lesezeichen anlegen bei One View Lesezeichen anlegen bei Yigg Lesezeichen anlegen bei Stern tausendreporter Lesezeichen anlegen bei Google Lesezeichen anlegen Yahoo Lesezeichen anlegen bei Linkarena Lesezeichen anlegen bei allTagz Lesezeichen anlegen bei Netselektor

Diskussion

Lesermeinungen!

Haben Sie etwas zu sagen? Nutzen Sie unsere Diskussionsmöglichkeit oder senden Sie uns einen sog. Trackback von Ihrer Seite aus. Sie können sogar per RSS (?) die Kommentare abonnieren.

Bitte beachten Sie die Nettikette und bleiben Sie beim Thema. Bitte kein Spam!

Sie können den Text gestalten mit:
<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

Diese Seite unterstützt globale Avatare!

Beitrag als PDF an
Kundenvideos
Kunde Haussanierung
ATG Kunde
Trockenlegung Kundenmeinung
Kundenmeinung nach Trockenlegung
Kundenreferenz der ATG
Kundenmeinung ATG


Kunde ATG Horizontalsperre
ATG Kunde Meinung
Kundenreferenz Wand-Boden-Abdichtung
Altbauabdichtung Kundenreferenz
Kunde Altbauabdichtung, Referenz
Haussanierung Kundenmeinung


Haussanierung Kundenmeinung

Anmelden | Beiträge (RSS) | Kommentare (RSS) © 2014 Hausbau-Ratgeber.de | Impressum | Nutzungsbedingungen | Datenschutz | Powered by Wordpress