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Worauf Sie bei der Vergabe von Aufträgen achten sollten – Teil 1

Geschrieben von Sandra am Mittwoch, 9 Juni 2010 Ihre Lesermeinung
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Hinter einem neuen Haus oder einem sanierten Altbau stecken gewaltige Investitionen, die kaum ein Mensch mal eben aus der Portokasse zahlen kann. Große Beträge werden aufgenommen. Vor diesem Hintergrund kommt der Wahl der Partner für das Bauvorhaben, das sind in erster Linie die Gewerke, eine sehr große Bedeutung zu. Prüfen Sie genau, mit wem Sie Ihren Traum vom Haus realisieren wollen. Lesen Sie hier, worauf Sie bei der Vergabe von Aufträgen achten sollten.

Hausbau und Sanierung müssen planbar bleiben.

Wenn Sie ein Auto kaufen, ist die Auflistung der exakten Kosten für jedes Ausstattungs-merkmal eine Selbstverständlichkeit. Sie wissen also immer, wie viel sinnvolles oder weniger sinnvolles Auto Sie für Ihr Geld bekommen. So sollte das beim Bau eines neuen Hauses oder der Sanierung einer Bestandsimmobilie eigentlich auch sein. Doch leider vergeben sehr viele Menschen Aufträge nach wie vor leichtfertig und viel zu schnell. Grundsätzlich gilt: Erst gründlich prüfen, dann Angebot einholen – nach Möglichkeit mehrere, dann vergleichen – aber nicht nur die Preise, und schließlich Auftrag erteilen – mit exakter Definition der Leistungen zu eindeutigen Preisen bitte. Wie aber schaffen Sie es, den Hausbau oder die Sanierung planbar zu machen? Beginnen wir mit den Angeboten:

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Photo: iStockphoto.com/Rolphus


Immer mehrere Angebote einholen

Mit einem Angebot legt sich ein Unternehmen in der Regel fest, und zwar im Hinblick auf klar definierte Leistungen zu einem exakt zugeordneten Preis. Achten Sie darauf, dass die Angebote alle wichtigen Aspekte detailliert aufführen. Dazu gehören zum Beispiel verwendete Materialien, Bauteile, eventuell benötigtes Werkzeug, die Arbeitszeiten, Termine etc. Hinterfragen Sie unklare und/oder schwammige Begriffe, wie „nach aktuellem Stand der Technik” oder „Standard”. Wenn sich ein Angebot auf die aktuelle Bau-Leistungsbeschreibung bezieht, sollten Sie diese anfordern. Ist Ihnen diese Beschreibung nicht ausführlich oder eindeutig genug, fragen Sie nach. Lassen Sie sich auch Fachbegriffe erklären. Und holen Sie mehrere Angebote ein. ABER: Dabei sind auch Sie in der Pflicht. Es ist nämlich an Ihnen, dem Handwerker, der Hausbaufirma oder anderen Unternehmen eine solide Grundlage für ein aussagekräftiges Angebot vorzulegen.

Gibt es einen Unterschied zwischen Angebot und Kostenvoranschlag?

Nicht wirklich: Ein Angebot ist in der Regel über einen fest bestimmten Zeitraum bindend, allerdings nur für die exakt beschriebenen Leistungen. Sie sollten abklären, ob ergänzende Leistungen zu Mehrkosten nötig sind. Ein Kostenvoranschlag ist zwar auch weitgehend bindend. Jedoch darf der vom endgültigen Preis abweichen. Es gibt immer die eine oder andere unbekannte Größe. Experten sprechen von 10 Prozent über oder unter dem Preis des Kostenvoranschlages als gängigen Wert. Ganz besonders bei Sanierungen können tatsächlich unerwartete Aspekte auftauchen und einen Mehraufwand verursachen. In solchen Fällen kann auch der Preis eines Angebotes kaum eingehalten werden.

Sind Angebote oder Kostenvoranschläge kostenlos?

In der Regel sind sie das. Aber: In manchen Fällen muss ein Handwerker „erhebliche” Vorarbeiten leisten, um einen Kostenvoranschlag vorlegen zu können. Dann darf der auch mal was kosten. Sie sollten das absprechen.

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