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Tipps zum Malern

Geschrieben von Phil am Montag, 12 Oktober 2009 Ihre Lesermeinung
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Was einmal an der Wand ist, soll ein paar Jahre lang für eine angenehme Atmosphäre sorgen – es soll gut aussehen und möglichst sauber verarbeitet sein. Lesen Sie hier, wie Sie den Untergrund vorm Streichen behandeln, wie sie Ecken malern und Spritzer vermeiden.

Tipps für Heimwerkermaler

Damit Wände und Decken nach dem Malern gut aussehen, kommt es zuerst auf den Untergrund.

Prüfen Sie, wie viele Tapeten bereits an der Fläche kleben und ob diese fest haften oder stellenweise locker sind und sogar Blasen werfen. Ist dies der Fall, sollten Sie die Tapete unbedingt entfernen. Gleiches gilt für Altanstriche – bürsten Sie die Wand ab und entfernen Sie lose sitzende Teile.
Der Untergrund muss vor dem Malern sauber, eben und trocken sein. Löcher, Risse und Putzschäden bearbeiten Sie am besten mit Spachtelmasse oder Gips. Größere Risse sollten Sie ebenfalls mit Spachtelmasse verfüllen, anschließend legen Sie ein Fugenband längs darüber. Zum Schluss kommt noch einmal eine dünne Schicht Spachtelmasse darauf, und die Fläche wird geglättet und nach dem Trocknen mit Schleifpapier geschliffen. Grundieren Sie die Spachtelmasse nach dem Trocknen.

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Photo: iStockphoto.com/vid64

Offene Abstände zwischen Rahmen und Wänden können Sie mit Acryl schließen. Verwenden Sie kein Silikon, denn es lässt sich nicht überstreichen.
Wenn an der Wand Flecken von Rost, Wasser oder Schimmel zu sehen sind, beseitigen Sie zuerst unbedingt die Ursache und gehen Sie anschließend mit einer Isolierfarbe über die Stelle. Besteht die Ursache weiterhin, kommen die Flecken immer wieder durch und breiten sich gegebenenfalls aus.
Bei vielen Altanstrichen, etwa bei Leim- und Kalkfarben, müssen Sie den Untergrund grundieren, bevor Sie zum Beispiel Dispersions- oder Lackfarben auftragen können. Gipskartonplatten sollten ebenfalls mit einer Grundierung versiegelt werden, damit Sie nicht zu viel Farbe aufsaugen. Universell einsetzbar ist eine Allzweckgrundierung. Tiefengrund verwendet man speziell auf porösen Flächen wie Stein, Putz oder Holz.
Kleben Sie mit Abdeckband die Flächen ab, die nicht gestrichen werden sollen. Drücken Sie es fest an, damit keine Farbe durchlaufen kann. Sobald der Anstrich angetrocknet ist, sollten Sie das Band abziehen – dann bleiben die Farbkanten sauber.

Kanten und Ecken zuerst malern

Experten empfehlen drei Durchgänge

Malen Sie zuerst alle Kanten und Ecken mit einem dünnen Heizkörperpinsel an, denn dorthin kommt die Malerrolle nicht. Die Farbe sollte jeweils rund drei Zentimeter in die Wand- oder Deckenfläche reichen.
Beginnen Sie dann, die Decke zu streichen – am besten mit einer Farbrolle. So verhindern Sie Farbspritzer an der frisch gestrichenen Wand. Damit man später keine Ansätze vom Streichen sieht, sollten Sie relativ schnell arbeiten, so dass die Farbe nicht trocknet. Sie sollten außerdem immer vom Fenster, also vom Lichteinfall, weg streichen. Experten empfehlen drei Durchgänge: Vom Licht weg bis zur nächsten Ecke, dann einmal quer, und schließlich noch einmal vom Licht weg. Rollen Sie möglichst in parallelen Bahnen und heben Sie den Roller nur ab, wenn Sie neue Farbe aufnehmen.
Auch die Wände streichen Sie anschließend am Fenster beginnend. Sie können mit der Rolle eine Zick-Zack-Bahn ziehen, so wie ein M oder ein W, und überrollen diese dann senkrecht. Es ist sinnvoll, mit einem Zug nach oben zu beginnen. So lassen sich Farbspritzer vermeiden.
Nasen verhindern Sie, indem Sie auf eine gleichmäßige, nicht zu dicke Farbschicht achten. Nehmen Sie lieber etwas weniger Farbe und gehen Sie zweimal drüber. Arbeiten Sie nicht bei übermäßiger Hitze oder Kälte.

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