Sanierputz Teil 6: Sanierputz – Was müssen Sie beachten?
Wer mit Sanierputz arbeitet, sollte dessen Eigenschaften genau kennen. Denn nur so können sie sicher sein, dass der Putz nach Abschluss Ihrer Arbeiten seinen Dienst auch wirklich versieht. Unumstritten ist nämlich seine Wirkungsweise, die er aber nur bei fachgerechter Vorbereitung und Verarbeitung wirklich entfalten kann. Was also sollten Sie bei der Arbeit mit Sanierputz beachten? Wir haben dazu ein einführende Fakten für Sie gesammelt.
Was Sie bei Sanierputz beachten sollten.
Vor, während und nach der Arbeit mit Sanierputz sollten Sie ein paar Dinge auf jeden Fall beachten. Denn sowohl die richtige Vorbereitung, das aufbereiten des Putzes, seine Verarbeitung und die weiteren Arbeiten mit und am Putz können über Erfolg oder Misserfolg einer Sanierungsmaßnahme entscheiden. Hier nun ein paar einleitende Fakten rund um das Arbeiten mit Sanierputz. Wenn Sie in die Tiefe gehen wollen, empfehlen wir Ihnen unsere Ratgeberserie zum Sanierputz: 20 Beiträge, 20mal Fakten, Fakten und Fakten – und das alles zum Sanierputz.
Wichtiger Hinweis: Trotz großer Sorgfalt können sich kleinere Fehler einschleichen, die aber den Sinn des Beitrages als solchen nicht in Frage stellen. Außerdem erheben unsere Ratgeber nicht den Anspruch der Vollständigkeit. Alle Informationen auf den Seiten dieses Ratgebers gelten freibleibend und ohne Gewähr. Beratung im rechtlichen Sinne findet hier nicht statt.
Lagerung des Putzes
Sie sollten den Putz im Originalgebinde kühl und trocken lagern. Das heißt: Ein feuchter Keller kann auf Dauer schädlich sein. Die meisten Hersteller begrenzen die Lagerfähigkeit ihres Produktes auf ein Jahr.
Sicherheit, Arbeitsschutz
Sanierputz enthält Zement und reagiert mit Wasser alkalisch. Er kann bei Kontakt mit den Augen und der Haut Reizungen auslösen. Darum sollten Sie entsprechende Schutzvorkehrungen treffen (Handschuhe, Schutzbrille, etc.). Kinder sollten auf keinen Fall Zugang zum Putz erhalten.
Unterschiedliche Anwendungsbereiche
Kalkputz kann Sanierputz sein, muss es aber nicht. Das heißt: Auch hier gibt es für die verschiedenen Einsatzbereiche (Innenwände, Außenwände, Keller, etc.) die entsprechenden Produkte. Das sollten Sie in jedem Fall beachten.
Vorbereitung richtig machen
Sanierputz enthält einen hohen Anteil von Luftporen. Sie können den Anteil der Poren entscheidend beeinflussen, und zwar bereits beim Anmischen des Putzes. Achten Sie unbedingt auf die Hinweise der Hersteller: Zu kurzes Mischen verringert die Aufnahmefähigkeit des Putzes, zu langes Mischen kann eine übermäßige Porenbildung bedeuten, was der kapillaren Wirkung des Sanierputzes entgegenwirkt. Die meisten Hersteller empfehlen fünf Minuten Mischzeit (rühren).
Reinigen nach dem Auftragen des Putzes
Der Sanierputz enthält Kalk und lässt sich im ausgehärteten Zustand nur noch mit „roher“ Gewalt von Werkzeugen und anderen Flächen entfernen. Darum gilt: Reinigen Sie Werkzeuge oder beschmutzte Flächen sofort mit Wasser.
Soweit unsere allgemeinen und einführenden Hinweise zum Umgang mit Sanierputz. Lesen Sie auch dienliche Hinweise zur richtigen Vorbereitung und Verarbeitung: So machen Sie es richtig (folgt).
Lesen Sie dazu auch diese Ratgeber:
- Sanierputz: Einführung in das Thema
- Sanierputz: Das WTA-Merkblatt 2-9-04
- Sanierputz: Begriffserklärungen
- Sanierputz: Auf die richtige Zusammensetzung kommt es an.
- Sanierputz: Wie lange hält er?
- Sanierputz: Was müssen Sie beachten?
- Sanierputz: Wann sollten Sie ihn einsetzen?
- Sanierputz und Problemzonen
- Sanierputz, weitere Begriffe
- Sanierputz für den Inneneinsatz
- Sanierputz für den Außeneinsatz
- Sanierputz: So machen Sie es richtig. (folgt)
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