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Sanierputz: So machen Sie es richtig, Teil 1

Geschrieben von Martin am Mittwoch, 9 Dezember 2009 Ihre Lesermeinung
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Sanierputz will besonders behandelt und verarbeitet werden. Immerhin soll er auch besondere Leistungen vollbringen. Er lagert Salze aus dem Mauerwerk ein, nimmt Feuchtigkeit auf und verdunstet sie. Schon deshalb geben Hersteller und unabhängige Experten spezielle Hinweise zur Vorbereitung und Verarbeitung raus. Wir haben einige dieser Hinweise gesammelt und aufgeschrieben.

Sanierputz: So machen Sie es richtig.

Wie muss der Untergrund beschaffen sein? Wie bereiten Sie das Auftragen von Sanierputz vor? Wie wird der Putz selber verarbeitet, und was ist danach zu beachten? Fragen, die wir Ihnen jetzt beantworten:

Die Beschaffenheit des Untergrundes

Damit Sanierputz halten kann, sollte der Untergrund saugfähig und mineralisch sein. Trennschichten, wie Öl, Bitumen, Fette, Farben, Staub und andere sollten Sie vorher gründlich entfernen. Das gilt auch für jegliche Art von Putz, der nicht mehr tragfähig oder sonst angegriffen ist. Mineralische Untergründe sind das blanke Mauerwerk. Auch Gipsreste sind Gift für den Sanierputz.

Sanierputz

Photo: iStockphoto.com/MikLav

Tipp: Wenn Sie Sanierputz bei feuchten Wänden anwenden wollen, sollten Sie vorher die Ursache für das Feuchtigkeitsproblem finden und beseitigen. Bei aufsteigendem Wasser wäre das zum Beispiel eine horizontale Abdichtung. Danach ist es unter Umständen sinnvoll, dem Mauerwerk eine Trocknungsphase einzuräumen, bevor Sie den Sanierputz auftragen.

Die Vorbereitung des Untergrundes

Nicht mehr tragfähiger Putz, also feuchter, zerbröselnder und von Salzen befallener, sollte großzügig und gründlich entfernt werden. Experten raten dazu, ihn rund 80 Zentimeter über die betroffenen Stellen hinaus zu entfernen. Achten Sie darauf, dass keine Salzrückstände oder andere Substanzen auf der zu verputzenden Oberfläche zu sehen sind. Bei altem Mauerwerk ist es ratsam, die Fugen auszukratzen und gegebenenfalls vorab zu erneuern.

Tipp: Sanierputz kann im Innen- wie auch im Außenbereich angewandt werden. Je nach Ort der Anwendung sind weitere unterstützende Maßnahmen sinnvoll. Im Außenbereich kann zum Beispiel eine Einschlämme notwendig werden.

Bevor nun der Sanierputz aufgetragen wird, ist ein sogenannter Spritzbewurf als Haftschicht sinnvoll. Experten raten zu warzenförmigen „Häufchen“, die zu rund 70 Prozent flächendeckend aufgetragen werden.

Die Herstellung der Mischung

Sanierputz gibt es in der Regel als Fertigmischung in 25-kg-Säcken. Er wird nur noch mit Wasser unter gründlichem Rühren angemischt. Aber Achtung: Sie sollten exakt nach „Gebrauchsanleitung“ des Herstellers verfahren. In der Regel wird zunächst die vorgegebene Menge Wasser in einen sauberen (!) Maurerkübel gegeben. Dann schütten Sie die Fertigmischung hinein und mischen sie mit einem langsam laufenden Rührgerät gleichmäßig durch. Ist das passiert, soll die Masse gut drei Minuten stehen und dann noch einmal gründlich gerührt werden.

Tipp: Sanierputz gibt es für verschiedene Anwendungen. Entsprechend werden die Mischungen hergestellt. Wichtig ist die Bildung von ausreichend und richtig „dimensionierten“ Luftporen. Hier gelten fünf Minuten Mischzeit als Richtwert.

Jetzt ist der Putz fertig, Sie können ihn auftragen. Wie Sie das richtig machen, lesen Sie in unserem nächsten Rageber.

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