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Niederdruck-Injektion: So funktioniert sie.

Geschrieben von Sandra am Dienstag, 4 Mai 2010 Ihre Lesermeinung

Mauerwerkstrockenlegung mit der Niederdruck-Injektion: Wie funktioniert dieses Verfahren, das seit 20 Jahren aufgrund ständiger Weiterentwicklung als Stand der Technik gilt, eigentlich wirklich? Was macht die Niederdruck-Injektion aus? Lernen Sie nun das Verfahren in seinen einzelnen Schritten kennen. Lesen Sie, wie es funktioniert?

Horizontale Sperre mit der Niederdruck-Injektion.

Mit der hier beschriebenen Niederdruck-Injektion wird eine nachträgliche horizontale Sperre gegen aufsteigende Feuchtigkeit aus dem Fundamentbereich eingebracht, dort nämlich, wo die ursprüngliche Sperre ihren Dienst versagt. Das kann verschiedene Gründe haben. In der Regel bilden Bitumenbahnen die Sperre. Doch dieses Material hat eine begrenzte Lebensdauer. Experten gehen von rund 40 Jahren aus. Dann wird das Material spröde und rissig, also wasserdurchlässig. Das trifft auf Gebäude zu, die bereits 40 Jahre und länger stehen. Sehr alte Häuser – etwa bis in die Nachkriegszeit hinein – verfügen oft nicht über eine Horizontalsperre. Anfangs, weil sie schlichtweg nicht üblich war, ein Keller hatte nun mal feucht zu sein, später aufgrund mangelnder Ressourcen. Überdies musste es einfach schnell gehen. Jüngere Gebäude mit einem Feuchtigkeitsproblem verfügen sehrwohl über die Horizontalsperre. Sie ist Pflicht. Doch sie kann sehr leicht beschädigt werden und unter Umständen sogar fehlerhaft verarbeitet worden sein. Mit der hier beschriebenen Niederdruck-Injektion lässt sich eine Horizontalsperre nachträglich auf schonende Art und Weise einbringen.

Niederdruck-Injektion der ATG

Niederdruck-Injektion der ATG

So funktioniert die Niederdruck-Injektion

Die Niederdruck-Injektion hat eine lange und solide Entwicklungsphase hinter sich und gilt nicht zuletzt deshalb seit vielen Jahren als Stand der Technik im Bereich der Mauerwerkstrockenlegung. Und so funktioniert das Verfahren:

Nach der Eingrenzung des Schadens werden in gleichmäßigen Abständen und in Zweierreihen versetzt Bohrlöcher mit einer Neigung von gut 45 Grad sowie einem Durchmesser von 12 Millimetern in das Mauerwerk getrieben. Diese Bohrlöcher dienen als Kanäle für eine spezielle dauerelastische Microemulsion. Sie wird nun unter leichtem und stets gleichmäßigem Druck eingebracht und bildet aufgrund der kapillaren Struktur des Mauerwerks eine wasserdichte Ebene, die nachträgliche horizontale Sperre. Ist die Emulsion eingebracht, werden die Bohrlöcher verfüllt, der Arbeitsbereich gereinigt und das feuchte Mauerwerk kann nun abtrocknen.

Niederdruck-Injektionen und ihre Unterschiede

Ganz wichtig: Die hier beschriebene Niederdruck-Injektion ist ein patentiertes Verfahren, das ausschließlich von Experten eines Unternehmens angewandt werden darf. Zwischen den verschiedenen Injektionsverfahren gibt es klare Unterschiede, ganz besonders im Bereich des verwendeten Injektats:

  • Zusammensetzung: Das hier genannte Injektat ist eine Microemulsion auf Silikonbasis, und zwar ohne Lösungsmittel, also auch frei von entsprechenden Ausdünstungen. Die Dauerelastizität erhält es durch den Silikonanteil.
  • Verarbeitung: Für die Einrichtung einer nachträglichen horizontalen Sperre werden auch harzhaltige Stoffe genutzt, die vor der Injektion erhitzt werden müssen. Der Haken daran: Dieses Material härtet mit dem Erkalten aus, oft bereits vor Erreichen einer wirklich dichten Schicht. Die Microemulsion auf Silikonbasis ist relativ dünnflüssig, muss nicht erhitzt werden und bleibt dauerelastisch.

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