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Niederdruck-Injektion: Konsequenter Umweltschutz

Geschrieben von Sandra am Dienstag, 4 Mai 2010 Ihre Lesermeinung

Die Mauerwerkstrockenlegung als solche ist ein aktiver Beitrag zum Umweltschutz, und das in zweifacher Hinsicht: Entscheidende Faktoren sind das Verfahren selber und die Nachhaltigkeit sprich Wirkung der Maßnahme. Unter diesen beiden Gesichtspunkten betrachten wir nun die Niederdruck-Injektion näher.

Mauerwerkstrockenlegung: Weniger Wärmeenergie mit trockenen Wänden.

Eigentlich ist das ein alter Hut. Dennoch zur Erinnerung: Feuchte Wände sind für steigende Heizkosten verantwortlich, weil der Wasseranteil im Mauerwerk die Wärme schlichtweg abtransportiert. Wasser ist ein sehr schlechter Speicher aber guter Leiter. Im Bereich der Durchfeuchtung steigt der Wärmeenergiebedarf rasant. Experten sprechen von 50 Prozent. Dieser Wert liegt am Grad und Umfang der Durchfeuchtung. 50 Prozent mehr Wärmeenergie bedeuten aber auch mehr CO2-Ausstoß, mehr Gas- oder Ölverbrauch, sprich höhere Kosten. Im Umkehrschluss senken trockene Wände den Wärmeenergiebedarf und den CO2-Ausstoß eines Hauses.

Ergänzende Information:

Feuchtes Mauerwerk ist für multiple gesundheitliche Probleme von Hausbewohnern verantwortlich. In erster Linie ist die Gefahr von Schimmelbildung zu nennen. Die Sporen des Schimmels verbreiten sich über die Atemluft und gelangen so in den menschlichen Organismus. Sie können Allergien und andere Krankheiten auslösen, darunter auch Krebs.

Das Klima in betroffenen Räumen verschlechtert sich rapide. Atemwegserkrankungen und andere Beschwerden, wie Rheuma sind möglich. Besonders gefährdet sind kleine Kinder und ältere Menschen.

Mauerwerkstrockenlegung: Umweltschutz beginnt beim Verfahren

Die Mauerwerkstrockenlegung ist aktiver Umweltschutz. Auf das Mauerwerk selber sind wir bereits eingegangen. Nun zum Verfahren, hier die Niederdruck-Injektion. Auch hier sollte der Aspekt Umweltschutz eine Rolle spielen. Wie verhält es sich also bei der Niederdruck-Injektion mit eben dem Umweltgedanken?

Keine Lösungsmittel

Lösungsmittel schaden nicht nur der Umwelt. Sie belasten durch Ausdünstungen über Jahre hinweg die Gesundheit von Menschen. Das Injektat des hier beschriebenen Verfahrens kommt ohne Lösungsmittel aus. Es verhält sich umweltneutral.

Energiebedarf

Dieser Aspekt ist langfristig zu sehen. Fangen wir beim Verfahren selber an:

Muss das Injektat erhitzt werden, dann kostet das zusätzliche Energie, die unter Umständen eingespart werden kann. In diesem Fall braucht es keine Wärmeenergie, denn die Microemulsion wird in kaltem Zustand in das Mauerwerk eingebracht.

Weiter geht es mit dem allgemeinen Energieverbrauch. Hier wird gebohrt und mit speziellen Maschinen die Injektion in das Mauerwerk gebracht. Das kostet Energie. Allerdings ist dies der einzige Bedarf an elektrischer Energie, den das Verfahren erfordert, und: Die Anwendung passiert punktgenau dort, wo sich der Schaden in der Horizontalsperre befindet, nicht flächendeckend.

Abschließend ein Blick auf den langfristigen Energieverbrauch: Müssen elektrische Geräte arbeiten, um den Erfolg der Trockenlegungsmaßnahme abzusichern und zu unterstützen? Damit würde sich die Energiebilanz des gesamten Verfahrens verschlechtern. Mit der hier beschriebenen Niederdruck-Injektion ist das nicht nötig.

Nachhaltigkeit

Der Faktor Zeit wird gern außer Acht gelassen. Dabei kommt ihm eine erhebliche Bedeutung zu. Wie lange kann die Maßnahme wirken? Wie lange bleiben die Mauern trocken? Einfache Rechnung: Je länger die Mauern nach der Trockenlegung tatsächlich frei von Feuchtigkeit bleiben, desto nachhaltiger wird auch der allgemeine Energiebedarf gesenkt. Wer aber ständig Geräte benötigt, um den weiteren Erfolg der Trockenlegung zu sichern, kann nicht von Nachhaltigkeit oder gar von dauerhafter Senkung des Energiebedarfs sprechen.

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