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Mauerwerkstrockenlegung: Niederdruck-Injektion gegen aufsteigende Feuchtigkeit

Geschrieben von Martin am Dienstag, 9 Februar 2010 Ihre Lesermeinung

Per Niederdruck-Injektion zu trockenen Wänden? Ja, denn das Verfahren richtet eine nachträgliche Horizontalsperre im Fundamentbereich ein. Aufsteigende Feuchtigkeit ist nämlich eine der Hauptursachen für nasse Wände im Keller und Wohnbereich von Häusern. Das Prinzip der Niederdruck-Injektion wird unterschiedlich angewandt, was zu Qualitätsunterschieden führt, sowohl in Material als auch in Ausführung.

Was ist die Niederdruck-Injektion?

Die Niederdruck-Injektion hat sich seit vielen Jahren als eine wirkungsvolle Methode gegen aufsteigende Feuchtigkeit aus dem Fundamentbereich erwiesen. Wir beschreiben hier ein patentiertes Verfahren, das in dieser Form und mit diesem Material nur von einem Unternehmen genutzt werden darf. In Zweierreihen werden an geeigneter Stelle Bohrlöcher in geeigneter Tiefe in das Mauerwerk getrieben, und zwar etwa im Winkel von 45 Grad. Über diese Bohrlöcher wird unter geringem Druck eine spezielle Microemulsion in das Mauerwerk eingebracht. Der leichte Druck sorgt für eine gleichmäßige Ausbreitung des Materials. Die doppelreihige Einbringung verhindert eventuelle Lücken. Mit diesem Verfahren richten Experten eine nachträgliche Horizontalsperre im Fundamentbereich ein. Sie verhindert nachweislich das Aufsteigen von Feuchtigkeit durch die Kapillarwirkung des Mauerwerks.

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Foto: Niederdruck Injektion bei der ATG Mauerwerkstrockenlegung

Foto: Niederdruck Injektion bei der ATG Mauerwerkstrockenlegung

Wesentliche Eckpunkte der funktionierenden Niederdruck-Injektion

Die hier beschriebene Niederdruck-Injektion unterscheidet sich auf den ersten Blick nicht von allen anderen Verfahren, die ebenfalls auf der Injektage basieren. Der zweite Blick aber verrät deutlich die wesentlichen Eckpunkte dieser Methode und entlarvt mitunter Nachahmer und Trittbrettfahrer:

  1. Die Microemulsion wird vor der Injektion nicht erhitzt. Ein ganz wichtiger Aspekt: Emulsionen auf Harz-Basis können vor Erreichen ihres Bestimmungsortes, also vor der absolut flächendeckenden Verbreitung erkalten und damit erhärten. Lücken in der Sperre sind vorprogrammiert, und damit natürlich die teilweise Unwirksamkeit der Sperre.
  2. Die für diese Niederdruck-Injektion verwendete Emulsion kommt ohne Lösungsmittel aus und basiert auf Silikon. Das bedeutet: Sie erhält ihre Elastizität über Jahre hinweg.
  3. Das verwendete Material ist amtlich zugelassen, auf Umweltverträglichkeit hin geprüft und auch auf seine Wirksamkeit hin getestet, beschrieben und entsprechend zertifiziert (z.B. WTA).
  4. Die Methode kommt ohne viel Schmutz und Lärm aus und wird inzwischen rund 20 Jahre angewandt – mit bis heute eindeutigen Erfolgen.

Lassen Sie sich nicht in die Irre führen.

Qualitätssiegel und offizielle Prüfdokumente sind maßgeblich

Die hier beschriebene Niederdruck-Injektion ist mit den sonstigen Methoden nicht real vergleichbar. Auch Studien, die sich auf selbst durchgeführte Tests berufen, haben tatsächlich nicht die Aussagekraft über die Wirkungsweise und die Funktionalität der Methode. Der Grund: Derartige Studien lassen Anwendungsunterschiede bei ein und dem selben Prinzip außer Acht. Wichtig: Einzig der reale und nachweisbare Erfolg, die Art und Weise der Arbeitsausführung sowie Qualitätssiegel und offizielle Prüfdokumente sind maßgeblich, um ein funktionierendes Verfahren tatsächlich einschätzen zu können. Lassen Sie sich also nicht in die Irre führen.

Weitere nützliche Ratgeber zur Niederdruck-Injektion:

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