7 Tipps für richtiges Lüften nach der horizontalen Abdichtung Ihres Mauerwerks
Wenn eine horizontale Abdichtung Ihres Mauerwerks tatsächlich erfolgreich sein soll, müssen Sie im Anschluss an die Arbeiten richtig Lüften. Sie helfen dem Mauerwerk, auf natürliche Weise abzutrocknen und vermeiden Stockflecken wie auch Schimmel. Hier sieben Tipps, was Sie nach der horizontalen Abdichtung beim Lüften beachten sollten.
Stoßlüften senkt die Luftfeuchtigkeit
Nach der horizontalen Abdichtung Ihres Mauerwerks kommt es auf Ihre Hilfe an. Denn nur, wenn Sie richtig lüften, Stichwort Stoßlüften, senken Sie die Luftfeuchtigkeit im Raum und das Mauerwerk kann wirklich abtrocknen. Außerdem vermeiden Sie so Stockflecken und Schimmel. Das ist ganz besonders für Räume wichtig, die Sie während der Abtrocknung bewohnen wollen. Denn dann erreicht die Raumluft ihren Sättigungsgrad noch schneller. Der Grund: Abtrocknendes Mauerwerk gibt einen Großteil der Feuchtigkeit an das Rauminnere ab. Ist der Raum bewohnt, entsteht allein durch diesen Fakt eine zusätzliche Feuchtigkeitsbelastung für die Luft. Damit der kritische Wert, 50 Prozent aufwärts, nicht überschritten wird, sollten Sie die Feuchtigkeit in regelmäßigen Abständen nach außen abtransportieren – aber richtig.

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Unser Tipp
Fragen Sie Ihren Mauerwerkstrockenleger ganz konkret nach der Nachsorge oder Nachbetreuung. Ein seriöses Unternehmen wird den Erfolg des horizontalen Abdichtung in regelmäßigen Abständen prüfen. Allein der Nachweis über den Erfolg ist wichtig. Für Sie bedeutet das Sicherheit und die Gewissheit, dass kein Wasser mehr im Mauerwerk aufsteigen kann. Fordern Sie Ihren Mauerwerkstrockenleger auf, Ihnen Tipps für ein natürliches Abtrocknen der Wände zu verraten.
7 Tipps zum Lüften nach einer horizontalen Abdichtung der Mauerwerks:
- Halten Sie die Türen der betroffenen Räume geschlossen, damit die hohe Luftfeuchtigkeit nicht in andere Bereiche Ihres Hauses transportiert wird und umgekehrt.
- Heizen Sie die betroffenen Räume nicht zu stark auf. Zwar nimmt warme Luft mehr Feuchtigkeit auf als kalte. Doch zu hohe Temperaturen lassen das Mauerwerk regelrecht schwitzen, und das konterkariert Ihre Bemühungen, es auf natürlichem Wege abzutrocknen. Zudem könnten Risse entstehen. 19 Grad Raumtemperatur reichen absolut aus.
- Lüften Sie öfter am Tag. Viermal kurz Stoßlüften, dann ist die Feuchtigkeit abtransportiert. Wie oft Sie lüften müssen, hängt nicht nur vom Durchfeuchtungsgrad des Mauerwerks ab sondern auch von der Raumtemperatur und der Nutzungsintensität. Faustregel: warm = weniger lüften, kalt = oft lüften, intensive Nutzung = sehr oft lüften.
- Lüften Sie auch, wenn es draußen warm und nass ist.
- Stellen Sie die zu trocknenden Wände nicht mit Möbeln zu.
- Bearbeiten Sie die betroffenen Wände erst mit Putz, Tapete und Farbe, wenn sie abgetrocknet sind. Ihr Mauerwerkstrockenleger kann Ihnen den idealen Wert nennen.
- Fragen Sie Ihren Mauerwerkstrockenleger nach einem Lüftungs- und Trocknungsplan.
Extra-Tipp
Während des Trocknungsvorgangs werden Sie mitunter Salzausblühungen auf der Innenwand sehen. Das sind die üblichen Ablagerungen von Mineralsalzen aus dem Mauerwerk. Sie werden mit dem Wasser an die Wandoberfläche getragen. Verdunstet das Wasser bleiben die Kristalle (Ausblühungen) zurück. Diese Salze sind in der Regel ungefährlich und nicht mit Salpeter oder gar Schimmel zu verwechseln.
Nützlicher Ratgeber dazu:
- Salpeterausblühungen an Innenwänden – was Sie darüber wissen sollten
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