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6 Tipps was Sie bei der Schimmelsanierung beachten sollten

Geschrieben von Martin am Freitag, 13 Februar 2009 Ihre Lesermeinung
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Schimmel in Wohnräumen muss in jedem Fall sorgfältig beseitigt werden. Das gilt bereits bei den kleinsten Anzeichen für einen Befall, zum Beispiel Verfärbungen an Wänden und Stockflecken – sicheres Indiz für Schimmel. Hier nun 6 Tipps, was Sie bei der Schimmelsanierung in jedem Fall beachten sollten.

Auch abgestorbene Schimmelsporen sind gefährlich.

Schimmel lässt sich durchaus bekämpfen. Aber: Im Zuge einer Schimmelsanierung sollten Sie sich selber schützen. Dafür gibt es zwei Gründe:

  1. Auch abgestorbene Schimmelsporen sind für den Menschen gefährlich.
  2. Eine direkte Berührung des Schimmels kann Hautirritationen hervorrufen.

Darum sollten Sie bei der Schimmelsanierung folgende Verhaltensregeln beachten:

  • Tragen Sie Haushaltshandschuhe, die Sie anschließend vernichten.
  • Bei schwerem Schimmelbefall sollten Sie eine Einwegatemmaske nutzen.
  • Nutzen Sie Tücher und Schwämme nach der Sanierung nicht weiter.
  • Duschen Sie nach der Arbeit. Waschen Sie Ihre Kleidung gründlich.
  • Im Zweifel sollten Sie einen Einwegschutzanzug über Ihre Kleidung ziehen.

Tipps: Was Sie bei der Schimmelsanierung beachten sollten.

Photo: iStockphoto.com/DNY59

6 Tipps, was Sie bei einer Schimmelsanierung außerdem beachten sollten.

  1. Frischer Befall bedeutet in der Regel oberflächliches Wachstum des Schimmelpilzes. Sie können kleine Stellen oft schon durch Desinfektion reinigen. Poröse Stellen wischen Sie vorab mit einem feuchten Tuch ab. Sollten Sie einen Staubsauger nutzen, muss der über sogenannte HEPA-Filter verfügen. Ist das nicht der Fall, verteilen Sie die Sporen über die Abluft des Staubsaugers im gesamten Raum, züchten damit neuen Schimmel und setzen sich selber massiver Sporenbelastung aus.
  2. Desinfizieren Sie kleine und junge Befallstellen mit synthetischem Alkohol. 70 bis 80 % sind ideal. Tragen Sie den Alkohol mehrfach großzügig mit einem Lappen oder Pinsel auf die befallenen Stellen. Benutzen Sie nach Möglichkeit keine Sprühflaschen. So vermeiden Sie Aerosolbildung. Dadurch können sich Sporen lösen.
  3. Je größer der Befall mit Schimmel ist, desto älter ist der Schimmelpilz selber. Hier müssen Sie richtig sanieren: Tapeten runter, bei tieferem Befall auch die Putzschicht großzügig entfernen.
  4. Schimmel bildet Sporen, die durch die Raumluft schweben. Darum sollten Sie im Zuge der Schimmelsanierung alle Oberflächen des betroffenen Raumes gründlich feucht reinigen.
  5. Bauwerksmängel (bauliche Mängel), die als Ursache für den Schimmelbefall identifiziert worden sind, müssen Sie beseitigen. Lassen Sie das aber Experten machen. Denn auch eine fehlerhafte Ausführung der Baumaßnahmen kann zu Schimmel führen.
  6. Überprüfen Sie Ihre Lebensgewohnheiten selbstkritisch. Eventuell haben Sie ein Klima geschaffen, das die Schimmelbildung fördert, zum Beispiel mit vielen Pflanzen. Keine Sorge: Sie müssen nicht alle Pflanzen entfernen. Aber: Bei jedem Gießen sorgen Sie für Luftfeuchtigkeit. Die Pflanzen selber dünsten aus, etc.

Extra-Tipp bei Schimmel:

“Im Zweifel von einem Fachmann beraten lassen”

Lassen Sie sich im Zweifel von einem Fachmann beraten, wie Sie den Schimmel an den Wänden richtig sanieren. Schwerer Befall ist im Übrigen Sache des Profis, denn der entfernt nicht nur den Schimmel. Er wird zugleich die Ursache beheben, sollte die baulich bedingt ist. In manchen Fällen ist es ratsam, den betroffenen Bereich eines Hauses nicht mehr aktiv zu bewohnen. Das gilt besonders für Kinder, ältere Menschen und Menschen mit geschwächtem Immunsystem.

Weiterer Ratgeber bei Schimmel:

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