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Wintergarten bauen – Der Natur ein Stück näher

Geschrieben von Sandra am Montag, 22 Juni 2009 1 Lesermeinung
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Ein Wintergarten lässt sich an fast jedes Haus bauen, manche entstehen auch auf dem Haus – im Dachwintergarten sind Sie der Sonne noch ein Stück näher. Bei der Planung sollten Sie genau überlegen, an welcher Seite des Gebäudes der Wintergarten entstehen soll, und welche Materialien Sie bevorzugen.

Wer neu baut, kann seine Vorstellungen vom Wintergarten problemlos in die Planung einfließen lassen. Einschränkungen kann es geben, wenn ein Altbau erweitert werden soll. Generell gilt jedoch, dass verschiedenste stilistische Varianten umsetzbar sind – die Vielfalt der Materialien und Konstruktionsformen lässt viele Wünsche wahr werden.
Je nach Art der Nutzung unterscheidet man drei Varianten von Wintergärten:

  1. Ein unbeheizter Wintergarten mit einfacher Verglasung eignet sich als Gewächshaus, ist aber in der kalten Jahreszeit nur eingeschränkt bewohnbar.
  2. Ein frostfrei beheizter Wintergarten kann immerhin in der Übergangszeit genutzt werden und ist ein guter Winter-Standort für Topfpflanzen. Nur der voll beheizte Wintergarten kann ohne Einschränkung im Winter bewohnt werden.
  3. Die ersten beiden Typen sollten entweder so gebaut sein, dass kaum Wärmeenergie verloren geht, oder sie müssen vom Wohnhaus thermisch getrennt sein.

wintergarten

Wintergarten - Photo: iStockphoto.com/elusivemuse

Konstruktion des Wintergartens

Beliebt ist eine Kombination von Holz und Aluminium. Außen bietet diese Variante einen guten Schutz gegen Wind und Wetter und ist außerdem sehr pflegeleicht. Innen bietet Holz die beste Voraussetzung für eine behagliche Atmosphäre und für optimalen Wärmeschutz.
Wer die Vorteile von Holz in ganzen Zügen genießen will, entscheidet sich für einen rundum Holz-Wintergarten aus dreilagigem Brettholz. Gegen Wettereinflüsse helfen einerseits eine Lasur, andererseits ein konstruktiver Holzschutz.
Es geht auch ohne Holz: Wintergärten aus Aluminium zeichnen sich oft durch ein filigranes Aussehen aus. Aluminium ist belastbar und sehr flexibel und macht dadurch außergewöhnliche Gestaltungsvarianten möglich. Das Material hat zudem eine sehr hohe Lebensdauer.
Vergleichsweise günstig sind Kunststoff-Wintergärten. Das Material wird vor allem für kleinere Anbauten verwendet und mitunter als Baukastensystem angeboten.

Lage des Wintergartens

Ideal ist ein Wintergarten in Südlage, denn er ermöglicht die größtmögliche Sonnenausbeute. Hier lohnt sich auch der Einbau von Solarkollektoren. Im Gegensatz dazu muss ein Nordwintergarten mit wenig Sonnenlicht auskommen. Wer den Wintergarten vor allem abends nutzen möchte, ist mit einem nach Westen ausgerichteten Anbau gut beraten. Frühaufsteher hingegen erfreuen sich an einem Ost-Wintergarten. Schon morgens ist es dort angenehm warm.

Wintergarten mit Glas und Heizung

Unabhängig davon, wie viele Flächen im Wintergarten Sie verglasen, empfiehlt sich Verbundsicherheitsglas mit Schallschutz. Das Glas sollte Schneelasten sowie Hagel gut überstehen. Es ist auch eine Überlegung wert, Glas mit Selbstreinigungssystem zu verwenden – das spart viel Zeit. Ideal ist weiterhin ein Glas, dass viel Wärmeenergie von der Sonne hineinlässt, im Winter aber gleichzeitig gut isoliert und die Wärme drinnen hält.
Auch mit dem besten Glas lässt sich aber eine Heizanlage nicht umgehen, wenn der Wintergarten ganzjährig bewohnt werden soll. Die Möglichkeiten sind vielfältig: zum Beispiel Sonnenkollektoren, Wärmepumpe, Fußbodenheizung, Kaminheizung.

Unser Tipp:

Wenn Sie einem Altbau einen Wintergarten verpassen, sollten Sie an den zusätzlichen Versicherungsschutz denken (Wohngebäude, Hausrat, Glas, Elementarschaden). Bei Neubauten gilt der Versicherungsschutz generell für alle Gebäudeteile.

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  • Peter sagt:

    Hallo zusammen,

    vielen Dank für den sehr interessanten Artikel. Haben Sie eventuell noch mehr Infos zur Beschattung eines Wintergartens?

Diskussion

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