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Häuser mit denen Sie Geld sparen

Geschrieben von Martin am Donnerstag, 23 April 2009 Ihre Lesermeinung

Beim Hausbau kommt heutzutage keiner um die Energieeinspar-Verordnung herum. Sie verpflichtet zum Wärmeschutz und regelt, wie viel Energie ein Gebäude maximal verbrauchen darf – jeder muss sich daran halten. Wer die Anforderungen der Verordnung übererfüllt, kann sich sogar über zinsgünstige Kredite vom Staat freuen. Die Möglichkeiten sind vielfältig und verbergen sich hinter Namen wie Niedrigenergiehaus, KfW-40-Haus oder Passivhaus.

Seit Beginn der 90er Jahre werden in Deutschland Niedrigenergiehäuser gebaut. Galten sie damals unter ökologischen Aspekten als großer Fortschritt, so sind sie bei Neubauten mittlerweile fast durchgehend Standard. Als Niedrigenergiehäuser werden Gebäude bezeichnet, die besonders wenig Energie für Heizwärme und Wassererwärmung verbrauchen und die den in der Energieeinspar-Verordnung erlaubten maximalen Primärenergiebedarf deutlich unterschreiten.

Der jährliche Heizwärmebedarf darf beim Niedrigenergiehaus pro Quadratmeter Wohnfläche höchstens 70 Kilowattstunden betragen. Umgerechnet sind das etwa 7 Liter Heizöl, 7 Kubikmeter Erdgas oder 14 Kilogramm Holzpellets. Ein vergleichbarer Altbau benötigt 250 Kilowattstunden pro Jahr und Quadratmeter – also fast die vierfache Menge.

Sparen Sie Geld mit dem Haus

Photo: iStockphoto.com/gerenme

Sparen mit dem Haus – Darauf kommt es an

Entscheidend beim Niedrigenergiehaus ist der Wärmeschutz – es verliert deutlich weniger Wärme über die Außenhülle oder einzelne Bauteile als herkömmliche Gebäude. Voraussetzungen dafür sind:

  1. Wände, Dach, Fenster, Haustür und Fundament sind besonders gut gedämmt.
  2. Wärmebrücken müssen lokalisiert und behoben werden; beim Neubau sind sie von vornherein zu vermeiden, indem zum Beispiel nur Bauelemente verwendet werden, die einen besonders niedrigen U-Wert haben. Er gibt an, wie viel Wärme durch das Bauteil abgegeben wird. Mit einer Wärmebildkamera sind darüber hinaus die Schwachstellen wie Fensterstürze oder Rollladenkästen leicht zu entdecken.
  3. Das Gebäude muss luftdicht sein. Ein Blower-Door-Test schafft Klarheit.
  4. Die Fenster benötigen eine Zwei- oder Dreischeiben Wärmeschutzverglasung.
  5. Die Heizungsanlage muss angepasst sein. Das heißt, bei Öl- und Gasversorgung sollten energieeffiziente Brennwertkessel oder Niedertemperatur verwendet werden. Hinzu kommt zum Beispiel der Einsatz erneuerbarer Energien wie Erdwärme. Solarenergie sollte zur Wassererwärmung genutzt werden.
  6. Eine Abluftanlage oder eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung sorgt für gesunde Luft und spart Energie.

Beim Bau eines Niedrigenergiehauses müssen Bauherren auch die Lage des Hauses beachten. Ist es oft schattig oder bekommt es viel Sonne ab? Einfluss hat auch die Form der Gebäudehülle. Ist das Haus überwiegend glatt oder gibt es Erker und Vorsprünge?

Die Vorteile

Niedrigenergiehäuser machen Sie unabhängiger von der Preisentwicklung am Energiemarkt!

Aus jedem Haus kann ein Niedrigenergiehaus werden – ganz gleich, ob es sich um einen Neubau oder um eine energetische Sanierung handelt. Schon bei der Planung sollten allerdings einige Dinge berücksichtigt werden. Der finanzielle Aufwand dafür ist gering: Er wird mit 3 bis 8 Prozent über den herkömmlichen Baukosten beziffert, und er lohnt sich: Die jährlichen Energiekosten des Niedrigenergiehauses liegen deutlich unter denen durchschnittlicher Gebäude. Der Ausstoß an umweltschädlichem Kohlendioxid ist stark vermindert. Rohstoffe wie Kohle, Öl und Gas werden geschont, und der Hausbesitzer macht sich unabhängiger von der Preisentwicklung am Energiemarkt. Außerdem haben Niedrigenergiehäuser aufgrund der sehr guten Wärmedämmung ein angenehmeres Raumklima und im Falle einer kontrollierten Be- und Entlüftung eine besonders gute Luftqualität.

KfW-Häuser, Drei-Liter-Häuser und Passivhäuser

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) fördert den Bau von Energiesparhäusern. Sie hat eigene Programme aufgelegt, zum Beispiel unter den Namen KfW-40-Haus und KfW-60-Haus. In diesen Fällen liegt der jährliche Primärenergieverbrauch pro Quadratmeter Wohnfläche unter 40 beziehungsweise unter 60 Kilowattstunden.
Ein Drei-Liter-Haus verbraucht pro Quadratmeter und Jahr nur drei Liter Heizöl. Selbst ein Altbau lässt sich übrigens zum Drei-Liter-Haus nachrüsten. Die Heizkosten können damit radikal gesenkt werden.
Ein Passivhaus speichert Wärme aufgrund einer hervorragenden Dämmung so gut, dass es ohne eine aktive Heizanlage auskommt. Frieren muss trotzdem niemand!

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