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Neue Fenster sparen Energie und Geld

Geschrieben von Sandra am Sonntag, 28 Juni 2009 Ihre Lesermeinung
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Irgendwann kommt jedes Haus in die Jahre, und an verschiedenen Stellen muss nachgebessert oder saniert werden. Entweder sind Bauteile nach einigen Jahrzehnten verschlissen, oder sie entsprechen nicht mehr den Vorgaben der Energieeinsparverordnung. Bei Fenstern lohnt es sich, genau hinzuschauen. Denn wenn sie nicht einwandfrei funktionieren, gehen Energie und Geld verloren.

Wer sein Haus im Rahmen einer energetischen Sanierung unter die Lupe nimmt, kommt an den Fenstern nicht vorbei. Denn irgendwann heißt es zwangsläufig: nachbessern oder tauschen. Die Wärmedämmung der Fassade kann noch so gut sein. Wenn die Fenster undicht sind und Energie nach außen lassen, nützt das nichts. Dann geht nicht nur Energie, sondern auch viel Geld verloren. Und Fenster wie auch Türen sind nun einmal die thermischen Schwachstellen eines Hauses, weil die kompakte Dämmung dort unterbrochen ist.

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Photo: iStockphoto.com/Clicker

Umgekehrt gilt aber auch: Wenn die Fenster erneuert sind, sollte auch die Dämmung auf den neuesten Stand gebracht werden. Moderne Fenster schließen luftdicht ab. Das heißt, der bisherige permanente Luftstrom in den Wohnräumen wird unterbrochen, und feuchte Raumluft kann nicht mehr von allein entweichen. Im ungünstigsten Fall schlägt sie sich dann als Kondenswasser an der kalten, weil schlecht gedämmten Außenwand nieder und begünstigt dort die Schimmelbildung. Das kann selbst bei häufigem Lüften geschehen.

Fenster und ihre Eigenschaften

Bei Fenstern unterscheidet man zwischen dem U-Wert und dem g-Wert. Der U-Wert steht für die Wärmedämmfähigkeit des Glases und des Rahmens. Je niedriger er ist, umso besser dämmt das Fenster. Der g-Wert gibt an, wie viel Energie insgesamt durchgelassen wird. Je höher er ist, umso mehr Energie geht hindurch, und umso stärker heizt sich ein Raum bei Sonneneinstrahlung durch das Fenster auf.

Fenster an der kalten Nordseite eines Hauses sollten stets besser dämmen als Fenster auf der Südseite. Diese wiederum sollten viel Sonnenenergie durchlassen, damit die Winterwärme optimal genutzt wird. Im Sommer benötigen sie selbstverständlich zusätzlichen Sonnenschutz in Form von Rollläden oder Jalousien. In Räumen, in denen keine Erwärmung durch Sonneneinstrahlung erwünscht ist, verwendet man am besten Sonnenschutzglas mit einem niedrigen g-Wert. Allerdings ist dort auch die Lichtdurchlässigkeit und damit die Farbwiedergabe reduziert.

Alte Fenster ausbessern oder tauschen

Ein Fenstertausch macht sich im Geldbeutel bemerkbar.

Ein Fenstertausch macht sich im Geldbeutel bemerkbar. Schon mit einer Zweischeiben-Isolierverglasung verringert sich der Wärmeverlust gegenüber der Einfachverglasung um 50 Prozent. Bei einer Dreischeibenverglasung sind es schon 85 Prozent weniger Energieverlust.

Wenn die Fenster und Rahmen noch gut erhalten sind, ist auch eine Sanierung in Betracht zu ziehen. Sie hat den Vorteil, dass die Kosten eventuell niedriger ausfallen. Eine Zwischenlösung sind Isolierfolien, die man von innen auf den Rahmen klebt. Für die verbesserte Wärmedämmung sorgt die Luftschicht zwischen Folie und Einfachverglasung. Anstelle der Folie kann man auch eine einfachverglaste Vorsatzscheibe auf dem Rahmen befestigen. Eine weitere Variante ist der Einbau eines zweiten Isolierfensters in die innere Fensterlaibung.

Dichte Fenster

Ein Fenster sollte keine Zugluft durchlassen. Der Luftstrom lässt sich mit Dichtungen stoppen. Es gibt unterschiedliche Dichtungsbänder und Profile aus Gummi, Schaumstoff oder Gaze. Welche Dichtung sinnvoll ist, hängt unter anderem von der Spalthöhe des Fensters ab.

Wichtiger Hinweis:

Je dichter Fenster und Türen sind, desto weniger Luftaustausch findet statt. Folge: Feuchte und warme Luft aus den Räumen kann nicht mehr entweichen. Darum sollten Sie regelmäßig und richtig lüften. Die Alternative wäre eine Anlage zur kontrollierten Be- und Entlüftung. Bei Neubauten ist ihre Installation kein Problem. Ein nachträglicher Einbau in eine Bestandsimmobilie ist mit erheblichen Mehrkosten verbunden.

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