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Kosten sparen: Holz verbrennt schadstoffarm

Geschrieben von Phil am Freitag, 29 Mai 2009 Ihre Lesermeinung
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Vor jeder Heizsaison stöhnen Hausbesitzer über steigende Preise für Öl und Gas. Doch das muss nicht sein. Wer die Möglichkeit hat, sollte auf Holz umsteigen. Immer mehr Menschen entscheiden sich bereits für eine Holzheizung und verbrennen Scheitholz, Holzbriketts, Hackschnitzel und Holzpellets.

Wer erinnert sich nicht an Großmutters Feuerofen, in dem man die Holzscheite von Hand nachlegte? Unvergessen ist die wohlige Wärme an kalten Tagen. Mittlerweile liegen das Heizen mit Holz wieder im Trend und die Vorteile auf der Hand:

  • Holz ist im Gegensatz zu Öl und Gas ein regional nachwachsender Rohstoff. Es sind also keine steigenden Preise wegen einer Verknappung zu erwarten. Holz beziehen wir überwiegend aus Deutschland oder Skandinavien, keinesfalls aus Krisengebieten, wie es beim Erdöl der Fall ist.
  • Wenn Holz verbrennt, wird nur so viel Kohlendioxid freigesetzt, wie der Baum zuvor gespeichert hat. Die selbe Menge würde übrigens auch bei der Verrottung freigesetzt – es kommt also kein Kohlendioxid hinzu.
  • Vor allem die Kessel von Holzpelletsheizungen verbrennen sehr emissions- und schadstoffarm. Über eine Schnecke wird die Brennkammer automatisch befüllt. Eine digitalelektronische Steuerung regelt die Verbrennung – auf diese Weise lassen sich niedrige Abgaswerte und ein hoher Wirkungsgrad bis 95 Prozent erreichen. Der Ausstoß von Schwefeldioxid ist geringer als bei Heizöl.
  • Moderne Holzpelletsheizungen sind genauso komfortabel wie eine Öl- oder Gasheizung. Zwar liegen die Kosten derzeit noch über denen für konventionelle Heizsysteme, aber der Staat fördert den Einbau von Holzpelletsheizungen – zum Beispiel über zinsvergünstigte Kredite der KfW-Bank und über Förderprogramme des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle.

holz-heizen

Photo: iStockphoto.com/112flieger

Pellets

Pellets sind Röllchen aus gepressten Säge- und Hobelspänen und entstehen als Abfallprodukt in der Holzindustrie. Sie werden unter hohem Druck hergestellt. Dadurch enthalten sie wenig Wasser und haben einen hohen Energiegehalt. Pellets sind bis drei Zentimeter lang, und sie dürfen keine Zusatzstoffe wie chemische Bindemittel enthalten. Sie werden in abgepackten Säcken oder per Tankwagen geliefert und benötigen doppelt bis dreimal so viel Lagerraum wie Heizöl. Bei Neubauten sollte ein zusätzlicher Raum oder ein unterirdischer Tank im Garten eingeplant werden. Ein Einfamilienhaus in Niedrigenergie-Bauweise benötigt im Jahr etwa vier Tonnen Pellets, also knapp vier Kubikmeter Lagervolumen.
Pellets haben einen Heizwert von knapp fünf Kilowattstunden pro Kilogramm – das entspricht ungefähr einem halben Liter Heizöl. Der Energieaufwand zur Herstellung der Pellets ist geringer als bei Erdöl. Allerdings entstehen Feinstäube und Ruß.

Scheitholz

Das Holz muss unbehandelt sein

Hartholz von Birke oder Buche hat einen niedrigeren Harzanteil und brennt deswegen ruhiger und emissionsfreier als Weichholz wie Fichte oder Pappel. Das Holz muss unbehandelt sein. Lackiertes oder imprägniertes Holz sowie Zeitungspapier oder Plastik schädigen den Kamin und belasten die Umwelt.
Das Holz sollte zwei bis drei Jahre trocknen. Zersägtes und gespaltenes Holz trocknet deutlich schneller als grobe Holzscheite. Der Lagerplatz sollte selbstverständlich trocken und gut belüftet sein. Es ist ideal, eine Lage quer zu schichten, und die andere längs.

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