Holzfeuerung: Was Sie nicht verbrennen dürfen.
- Heizen mit Holz: So machen Sie es richtig.
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- Kaminholz: So lagern Sie Ihr Kaminholz richtig
Brennstoff, Heizen, Heizung
Wer auf Holzfeuerung umgestellt hat, setzt damit auf eine klimaneutrale und umweltschonende Verbrennungsmethode. Und so mancher glaubt, in seinem Ofen nahezu alles auf gute Art und Weise verbrennen zu können. Der Ofen oder Kamin wird zur Abfallverbrennungsanlage. Lesen Sie hier, was Sie nicht verbrennen dürfen, und was Ihrem Ofen und der Natur erheblichen Schaden zufügen kann.
Feuchtes Holz ist schädlich.
Die Holzfeuerung ist eine beliebte Alternative zu Öl und Gas, zumindest aber eine willkommene und anheimelnde Heizungsunterstützung. Wer aber mit Holz heizen will oder einfach nur die einzigartige Atmosphäre eines schönen Kaminfeuers genießen möchte, sollte darauf achten, was er verbrennt. So schaden Sie mit feuchtem Holz nicht nur der Umwelt sondern setzen auch Ihrem Ofen und dem Schornstein. Nicht verbrannte Schadstoffe gelangen in die Umwelt, gefährliche Gase entweichen. Das könnte auch Ihre Nachbarn stören.
Wer feuchtes Holz verbrennt, vergeudet unendlich viel Energie für das Verdunsten des Wassers. Im Ofen bildet sich ein schmieriger und hartnäckiger Belag. Der setzt sich auch im Schornstein ab und sorgt für eine Versottung. Im Ernstfall stört das den Abzug von Rauchgasen und kann sogar für Schornsteinbrände verantwortlich sein.
Übrigens: Wenn die Glasscheiben Ihres Ofens schwarz werden und sich ein schmieriger Belag bildet, dann ist das ein sichtbarer Beweis für Feuchtigkeit im Holz.
Das sollten Sie nicht verbrennen
Ein Ofen oder Kamin ist kein Allesbrenner. Und selbst den dürfen Sie nicht mit allen möglichen Stoffen füttern. Hier ein paar „Brennstoffe”, die Sie besser nicht durch Ihren Ofen schicken:
- Behandeltes Holz, egal in welcher Form es behandelt worden ist, darf nicht verbrannt werden. Dazu gehört beschichtetes oder versiegeltes Holz, auch lackierte oder lasierte Hölzer gehören nicht in den Kamin oder Ofen.
- Leimholz, Spanplatten, Sperrhölzer, Arbeitsplatten und Multiplexplatten dürfen nicht verbrannt werden.
- Die Apfelsinenkiste, Verpackungsmaterial aus Holz und sogar Palettenholz dürfen nicht in den Kamin oder Ofen.
- Papier, Pappe und Papierbriketts sollten Sie ebenfalls nicht in Ihrem Kamin oder Ofen verfeuern. Das ist nicht nur verboten. Kamine oder Öfen sind dafür nicht vorgesehen.
Grau-schwarzer Rauch verrät den Übeltäter
Wer nicht zugelassene Stoffe in seinem Ofen oder Kamin verbrennt, schadet der Umwelt massiv. Durch die Verbrennung von Bindemitteln, Lacken und anderen Stoffen, die in und an behandeltem Holz zu finden sind, entsteht schlichtweg Giftgas. Man kann das übrigens an der Farbe des Rauches, der aus dem Schornstein aufsteigt, erkennen, ob feuchtes oder behandeltes Holz, Papier oder Pappe verbrannt werden. Selbst bei Dunkelheit verrät der grau-schwarzer Rauch den Übeltäter.
Übrigens:
Als Brandbeschleuniger für ein schönes flackerndes Feuer im Kamin oder Ofen werden gern Grillanzünder genommen. Das muss nicht sein: Trockene Rinde und kleine Holzfasern bringen auch den erwünschten Effekt, nicht ganz so schnell, aber es funktioniert.
Weitere interessante Ratgeber:
- Holzfeuerung schont die Umwelt.
- Was Sie beim Kauf von Brennholz beachten sollten.
- So lagern Sie Ihr Kaminholz richtig.
- Heizen mit Holz: So machen Sie es richtig. (folgt)
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