Die Wärmepumpe: Welche Arten gibt es? Teil 1
Die Wärmepumpe nutzt unsere Umwelt als Wärmequelle. Das macht sie auf verschiedenen Wegen, zum Beispiel über die Luft direkt oder aber über die Erde, als Erdwärmepumpe. Lesen Sie nun, welche verschiedenen Arten es im Bereich der Wärmepumpen gibt.
Die Wärmepumpe: Luft-Luft oder was?
Das Funktionsprinzip einer Wärmepumpe ist immer gleich und vor allen Dingen von der Art der Wärmepumpe unabhängig. Es läuft stets nach einem Muster ab: gewinnen, verdichten und entspannen. Woher aber nimmt die Wärmepumpe die Energie? Das hängt von der Ausführung der jeweiligen Wärmepumpe ab. Abhängig von der Ausführung ist in einigen Fällen auch der Idealeinsatzort.
Die Luft-Luft-Wärmepumpe
Hier handelt es sich eigentlich um eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung. Die Luft wird als Trägermittel benutzt. Eine Luft-Luft-Wärmepumpe entzieht der verbrauchten Abluft aus einem Haus die Wärmeenergie, um sie der angesaugten frischen Luft zuzuführen. Das Prinzip der Konvektion folgt dem Standardprinzip einer Wärmepumpe.
Tipp: Sinnvoll ist eine Kopplung der Luft-Luft-Wärmepumpe an einen Erdwärmetauscher. Durch dieses Rohr wird frische Luft über gut 40 Meter in bis zu 2,50 Metern Tiefe durch das Erdreich geführt und vortemperiert. Dieses Verfahren erhöht die Effektivität der Wärmepumpe.
Eine Luft-Luft-Wärmepumpe wird gern in Passivhäusern eingesetzt. Grund: So ein Haus verfügt in der Regel nicht über eine herkömmliche Heizungsanlage.
Die Luft-Wasser-Wärmepumpe
Die Luft-Wasser-Wärmepumpe ist in der Anschaffung günstigste Variante unter den Wärmepumpen. Sie entzieht der Umgebungsluft und der Abluft aus dem Haus Wärmeenergie, um diese an das Trägermedium Wasser zu übertragen.
Eine Luft-Wasser-Wärmepumpe kann sowohl im Außenbereich als auch im Hausinnern, meist im Keller, aufgestellt werden. Experten unterscheiden zudem zwischen Splitgeräten und zweistufigen Luft-Wasser-Wärmepumpen. Von einem Splitgerät spricht man, wenn die Wärmepumpe im Haus, meist im Keller, und der Verdampfer im Außenbereich aufgestellt werden. Damit lassen sich Luftkanäle einsparen und Kosten für Lüfterleistung senken.
Eine zweistufige Luft-Wasser-Wärmepumpe arbeitet mit zwei Heizkreisläufen. Eine herkömmliche Wärmepumpe erreicht eine Vorlauftemperatur von gut 65 Grad. Das reicht in der Regel aus, ist aber in manchen Bereichen zu wenig. Hier kommt die zweistufige Wärmepumpe zum Zuge. Sie kann Vorlauftemperaturen bis zu 80 Grad erreichen. Dafür sorgt der zweite Kreislauf. Diese Wärmepumpen werden zum Beispiel gern in Altbauten benutzt.
Weitere Ratgeber rund um die Nutzung regenerativer Energie:
… und folgende.
Gratis Abonnement
Wenn Ihnen der Beitrag gefallen hat, warum abonnieren Sie dann nicht Hausbau-Ratgeber.de gratis? Sobald ein neuer Beitrag zum Thema veröffentlicht wird, erhalten Sie ihn als Erstes! Erfahren Sie mehr über unsere unverbindlichen und kostenlosen Abonnements oder abonnieren Sie gleich hier kostenlos unserenNewsletter mit Ratgebertipps
Sie können sich jederzeit wieder abmelden und Ihre E-Mailadresse wird nicht weitergegeben!
Um diesen Beitrag zu speichern, können Sie auch ein Lesezeichen hinzufügen bei:






