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Dämmung: Die verschiedenen Materialien für Dämmstoffe

Geschrieben von Martin am Donnerstag, 12 März 2009 Ihre Lesermeinung
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Dämmstoffe gibt’s zum Schütten und in Platten, in Bahnen und als Kügelchen. Manche dämmen besonders gut, andere schützen besser vor Lärm, und einige sind gut für die Gesundheit. Lesen Sie hier, welche Arten von Dämmstoffen es gibt.
Die Wahl des richtigen Dämmstoffs ist eine Entscheidung, die sich für Jahre bezahlt macht. Denn vom Dämmstoff und seinem fachgerechten Einbau hängt es in großem Maße ab, wie viel Heizenergie Sie benötigen. Je schlechter die Dämmung, umso mehr Geld geht verloren. Doch das ist nicht alles: Dämmstoffe sorgen auch für ein angenehmes Raumklima.
Dämmstoffe zeichnen sich dadurch aus, dass sie leicht sind und viele Hohlräume haben. Die eingeschlossene Luft ist ein schlechter Wärmeleiter – also ist die Dämmeigenschaft hoch. Am verbreitetsten sind derzeit Mineralwolle und Hartschaumstoffe. Immer mehr Bauherren greifen jedoch zu ökologischen Dämmstoffen.
Grundsätzlich kann man zwischen Dämmstoffen auf Erdöl-Basis, mineralischen Dämmstoffen und Dämmstoffen aus nachwachsenden Rohstoffen unterscheiden.

Dämmwolle: Die verschiedenen Materialien für Dämmstoffe

Dämmwolle: Die verschiedenen Materialien für Dämmstoffe

Foto: thingermejig

Dämmstoffe auf Erdöl-Basis

Die meisten Häuser in Deutschland werden mit erdölbasierten Dämmstoffen gedämmt. Dazu zählen Polystyrolplatten und Polyurethan-Schaumplatten. Diese Stoffe haben ein gutes Preis-Leistungsverhältnis. Die Platten werden geklebt.

Mineralische Dämmstoffe

Einen hohen Marktanteil besitzen auch mineralische Dämmstoffe wie Glas- und Steinwolle. Glaswolle besteht aus Quarzsand, Soda, Dolomit und Kalkstein. Sie enthält oft bis zu 70 Prozent Altglas. Steinwolle besteht im Gegensatz aus Basalt und Diabas. In beiden Fällen werden die Rohstoffe geschmolzen, zu Fasern geschleudert und mit Bindemittel versehen. Mineralfaser-Dämmstoffe sind als Platten, Bahnen und Filze erhältlich. Allerdings wird einigen dieser Dämmstoffe nachgesagt, dass die winzigen Fasern die Lunge schädigen können.
Ebenfalls zu den mineralischen Dämmstoffen gehören Blähton und Blähperlit. Blähperlit ist ein Gestein vulkanischen Ursprungs. Es enthält kleine Mengen Wasser – bei der Erhitzung verwandelt sich das Wasser in Dampf und bläht das Material auf. Der Dämmstoff muss gegen Feuchtigkeit imprägniert werden.
Blähton besteht aus kleinen Tonkugeln. Unter großer Hitze dehnen sich diese Kugeln aus, verglasen an der Oberfläche und werden dadurch wasserabweisend. Allerdings hat Blähton eine vergleichsweise schlechte dämmende Wirkung.

Dämmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen

“Baumwolle ist besonders elastisch und anpassungsfähig”

Hierzu gehören zum Beispiel Papier, Kork, Schafwolle und Hanf. Ihr Einsatz empfiehlt sich vor allem aus ökologischer Sicht: Ressourcen werden geschont, die Herstellungskosten sind meist gering und die Transportwege kurz, und die Entsorgung belastet die Umwelt nicht.
Einige Beispiele: Baumwolle ist besonders elastisch und anpassungsfähig und kann deswegen gut verbaut werden. Kokosfaserplatten sind gegen Durchfeuchtung resistent und eignen sich für Feuchträume. Kork gilt als guter Wärmespeicher. Schafwolle kann Wasserdampf gut aufnehmen und wieder abgeben – dadurch reguliert sie die Luftfeuchtigkeit hervorragend. Zellulosefasern werden aus Altpapier hergestellt und können in Hohlräume eingeblasen werden.

Nützlicher Ratgeber zu Dämmstoffen:

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