Brennholz: Was Sie beim Kauf von Brennholz beachten sollten.
Wer Brennholz kauft, kann so richtig daneben greifen. Denn gerade vor dem Hintergrund einer umweltschonenden und nicht gesundheitsgefährdenden Verbrennung sollte man ein paar Eckpunkte beachten. Lesen Sie nun, worauf es beim Kauf von Brennholz ankommt.
Trockenes Brennholz soll es sein.
Brennholz soll trocken sein. Wann aber ist Holz tatsächlich trocken? Experten sagen: „Trockenes Holz muss mindestens zwei Jahre im Freien vor Regen geschützt und gut belüftet gelagert werden.” Diese Faustregel wird gern umgangen, indem so mancher Anbieter kammergetrocknetes Holz verkauft. Keine schlechte Variante aber teuer. Außerdem hat sich dieses Holz in einigen Fällen als nicht ausreichend trocken erwiesen.
Der Prozess des Trocknens hängt zum Beispiel von diesen Faktoren ab:
- Scheitlänge und -stärke
- Witterungsverhältnisse
- Lagerungsort
- Holzart (hartes oder weiches Holz)
Worauf Sie achten sollten, wenn Sie Brennholz kaufen.
Wer Brennholz kauft, sollte neben der Holzart noch einige Aspekte beachten.
- Lassen Sie sich Ihr „trockenes” Holz nicht während einer nassen Periode liefern. Nun schadet ein Regenguss dem Holz nicht wirklich, doch der Zeitraum von dem Moment, in dem das Holz aus dem Lager geholt wird, man es verlädt, transportiert und vor Ihre Haustüre kipp bis hin zum Einlagern bei Ihnen vor Ort kann unter Umständen länger als ein Tag sein. Wird das Holz während dieser Zeit permanent nass, muss es zunächst wieder trocknen, bevor Sie es verfeuern dürfen.
- Achten Sie darauf, dass die Scheite nicht länger als gut 33 Zentimeter sind und einen Durchmesser von rund 10 Zentimetern nicht überschreiten. An dieser Stelle streiten sich die Experten. Fakt ist aber: Zu starkes, also zu dickes Holz hat deutlich schlechtere Verbrennungseigenschaften und belastet damit die Umwelt mehr als Brennholz in der richtigen Stärke, ganz abgesehen vom Heizwert.
Wissenwertes zu Brennholz
- Wenn Sie Holz selber mit der Axt bearbeiten wollen, sollten Sie das recht bald nach der Anlieferung tun. Es kann dann besser trocknen.
- Brennholz kauft man im Sommer oder Spätsommer? In logischer Konsequenz müsste es dann günstiger sein. Tatsache ist: Die Nachfrage für Brennholz steigt während der Heizsaison, ganz besonders, wenn die kalte Jahreszeit länger und strenger daher kommt, als gedacht. Damit wird der Rohstoff knapp und das kammergetrocknete Holz interessant. Viele Anbieter unterbreiten sogenannte Sommerangebote. Aber Vorsicht: Vergleichen Sie die Preise. Der Grund: Brennholz ist allgemein ein sehr gefragter Rohstoff, und die Logik verlangt einfach, sich vor dem Herbst mit Brennholz einzudecken. Sie sind also nicht alleine, wenn Sie im Sommer Holz kaufen. Genau dieser Aspekt könnte den Vorteil umkehren.
- Lassen Sie sich beim Kauf Ihres Holzes unbedingt sagen, wie lange es bereits trocknen konnte.
Übrigens:
Prüfen Sie, wie viel Sie für Ihr Geld bekommen: Schüttraummeter oder Raummeter! Ein Schüttraummeter ist effektiv weniger Holz als ein Raummeter.
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Vielen Dank für die fundierten Informationen.
Werde ich weiter Empfehlen.
Grüße Rolf
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