So steigern Sie den Wert Ihres Hauses
Finanz- und Wirtschaftskrise: Investieren Sie jetzt in Ihre eigene Immobilie. Teil 2
Wirtschaftskrise: Die Menschen halten vielfach ihr Geld fest und schieben nötige Investitionen auf die lange Bank. Dabei kann es einen Auslöser nach dem Vorbild USA, nämlich die Immobilienkrise, in Deutschland so nicht geben. Nach wir vor gilt: Die Investition in das eigene Haus ist die sicherste Anlage- und Vorsorgeform. Damit das so bleibt, sollten Sie den Wert Ihres Hauses erhalten und sogar steigern. Ein wichtiger Faktor hierbei ist ein trockenes Mauerwerk.
Teil 1:

Photo: iStockphoto.com/skodonnell
Neue Fenster, neues Dach, neue Heizung – und die Feuchtigkeit im Mauerwerk?
Wer den Wert seines Hauses erhält oder steigert, investiert sicher und sorgt für das Alter vor. Besonders in den neuen Bundesländern haben die Menschen genau aus diesem Grund ihre Häuser seit der Wende umfassend saniert: neue Dächer, Wärmedämmverbundsystem, moderne Heizung sowie neue Fenster und Türen. All das sind zwingende Maßnahmen, um Energie zu sparen und den Wert des Hauses zu erhalten. Oft wurde er damit sogar gesteigert. Doch in unzähligen Fällen hat man eine der Hauptursachen für Wertminderung und erhöhte Heizkosten ignoriert oder aus Unwissenheit übersehen: Feuchtigkeit im Mauerwerk. Sie belastet nicht nur die Energiebilanz des Hauses. Sie schadet der Bausubstanz, mindert den Wert des Gebäudes und gefährdet die Gesundheit der Bewohner. Vor allen Dingen aber konterkariert sie auf Dauer wichtige Sanierungsmaßnahmen, wie die Dämmung der Fassade. Zwei wesentliche Gründe, warum das so ist:
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Verschiebung des Taupunktes
Wenn älteres Mauerwerk nachträglich gedämmt wird, verschiebt sich der Tau-punkt, und zwar an die Innenseite der Wände. Feuchtigkeit, die sich im Mauerwerk befindet, wird nun in erster Linie nach innen austreten. Damit verschlechtert sich das Raumklima, und an den Wänden droht Schimmelbildung.
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Gehemmte Diffusion
Ein nachträglich aufgebrachtes Wärmedämmverbundsystem hemmt die Diffusion des Mauerwerks, und zwar trotz der angegebenen Diffusionsfähigkeit des Materials. Das ist grundsätzlich kein Problem. Denn eine dichte Gebäudehülle senkt den Heizenergiebedarf. Voraussetzung dafür sind keine Feuchtigkeit im Mauerwerk und ein ausreichender Luftaustausch.
Feuchte Wände kontra Dämmung
“Dämmung funktioniert nur optimal nach Mauerwerks- trockenlegung”
Ein gut angebrachtes Wärmedämmverbundsystem sorgt für sinkende Heizkosten. In Kombination mit modernen Fenstern, einem dichten und gedämmten Dach sowie effektiver Heiztechnik kann der Energiebedarf um bis zu 50 Prozent gesenkt werden. Feuchte Wände aber stoppen diesen positiven Effekt. Der Grund: Wenngleich die Diffusion durch die Dämmung gehemmt wird, transportiert Feuchtigkeit im Mauerwerk Wärmeenergie nach außen ab. Das heißt: Ihre Heizkosten steigen. Fazit: Die beste Dämmung funktioniert nur optimal, wenn Sie Ihr Mauerwerk vorher trockenlegen lassen.
Gründe, warum Mauerwerkstrockenlegung wichtig ist:
- Werterhaltung Ihres Hauses: Feuchtigkeit im Mauerwerk greift die Bausubstanz an und kann sie auf Dauer zertören. Zusätzliche Außendämmung kann den Prozess beschleunigen.
- Senkung der Heizkosten: Trotz guter Dämmung steigen die Heizkosten bei feuchtem Mauerwerk um bis zu 20 Prozent auf das gesamte Gebäude gesehen.
- Beschädigung der Dämmung: Auf Dauer schädigt die Feuchtigkeit auch die aufgebrachte Dämmung samt Putz. Für Sie bedeutet das unnötige Mehrkosten.
- Steigende Gesundheitsgefahr: Feuchte Wände können Schimmel im Innern des Hauses verursachen. Werden diese Wände gedämmt, potenziert sich die Gefahr.
Fazit
Stellen Sie erste Anzeichen von Feuchtigkeit an den Wänden Ihres Hauses fest, sollten Sie umgehend einen Experten mit der tatsächlichen Schadenanalyse beauftragen und ihn die Ursache finden lassen. Tun Sie das auch, wenn Sie nur den Verdacht hegen.
Hinweis
Gerade ältere Gebäude in den neuen Bundesländern verfügen oft über keine oder nur über eine undichte horizontale Absperrung. Darum ist eine der häufigsten Ursachen für nasse Wände aufsteigende Feuchtigkeit. Und: In der Regel besteht eine Horizontalsperre aus einer Bitumenbahn im Fundamentbereich. Diese Bahn hat eine begrenzte Lebensdauer. Experten geben ihr im Idealfall gut 40 Jahre. Seriöse Fachleute raten aber zu einer Prüfung nach spätestens 20 Jahren. Der Grund: Bitumenbahnen werden brüchig und spröde. Schon das kann die Ursache für aufsteigende Feuchtigkeit im Mauerwerk sein.
Weiterer nützlicher Ratgeber:
- Wie kommt Feuchtigkeit in das Mauerwerk?
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