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So sparen Sie Energie mit dem Durchlauferhitzer

Geschrieben von Martin am Samstag, 18 April 2009 Ihre Lesermeinung
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Ein Durchlauferhitzer verbraucht Energie, manchmal zu viel. Doch dagegen können Sie etwas unternehmen. Lesen Sie nun, wie Sie mit Ihrem Durchlauferhitzer Energie und damit bares Geld sparen.

Durchlauferhitzer arbeiten nur bei Bedarf.

Ein Durchlauferhitzer hat eine Leistung ab 15 kW aufwärts – zeiht also eine Menge Strom. Der Vorteil aber: Er verbraucht nur dann Strom, wenn Sie tatsächlich das Warmwasserventil an Ihrer Armatur öffnen – kein Standby, keine Umwälzpumpe, kein Vorhalten von warmem Wasser. Wie geht das?

Der Durchlauferhitzer hat einen Zulauf für kaltes Wasser und einen Ablauf für warmes Wasser. Er arbeitet bei maximalen 10 bar Wasserdruck und kann in der Regel rund 8 Liter Wasser pro Minute erhitzen. Betrachten Sie die Werte bitte als Durchschnitt bei Durchlauferhitzern. Sie hängen vom Gerät ab. Drehen Sie am Warmwasserventil Ihres Waschbeckens, registriert das der sogenannte Durchflusssensor. Der Heizblock des Durchlauferhitzers springt an und bringt das Wasser, das in Spiralen oder Schleifenbahnen durch den Erhitzer fliest auf die gewünschte Temperatur. Am Ablauf für das warme Wasser prüft ein Fühler die Temperatur. Ist der Sollwert erreicht, arbeitet der Erhitzer wirtschaftlich.

Sparen Sie Energie mit dem Durchlauferhitzer

Photo: iStockphoto.com/abbesses

Wie warm das Wasser werden soll, bestimmen Sie, und zwar am Warmwasserventil und in der Voreinstellung Ihres Durchlauferhitzers. Was gut klingt, hat aber Haken und Ösen:

  1. Alte Geräte verfügen nicht immer über einen Temperaturfühler.
  2. Geräte ohne Regelung heizen unter Volllast, ganz gleich, wie warm das Wasser werden soll.
  3. Sind Leitungen zum Beispiel verkalkt, arbeitet der Heizblock des Durchlauferhitzers vergeblich und absolut unwirtschaftlich.

So können Sie mit dem Durchlauferhitzer sparen.

Mit einem Durchlauferhitzer können Sie warmes Wasser wirtschaftlich erhitzen, wenn Sie bewusst handeln:

  1. Stellen Sie Erhitzer mit Temperaturvoreinstellung nicht immer auf Volllast. Das hängt natürlich von den bedienten Zapfstellen ab.
  2. Die meisten Haushalte besitzen inzwischen eine Spülmaschine. Das heißt: Auch in der Küche kommen Sie mit Temperaturen unter 60 Grad hin.
  3. Prüfen Sie, ob Ihr Durchlauferhitzer wirtschaftlich arbeitet. Das können Sie zum Beispiel an der Temperatur feststellen. Bei älteren Geräten sind die Leitungen oft verkalkt. In diesen Fällen wird der Erhitzer zu einer wahren Energieschleuder.
  4. Nicht immer müssen Sie warmes Wasser ziehen, zum Beispiel für das Händewaschen. Das spart richtig Energie. Wichtig: Einarmbatterien müssen vollständig auf „kalt“ eingestellt sein, damit der Durchlauferhitzer nicht anspringt.
  5. Wenn Sie einen zentralen Durchlauferhitzer haben, isolieren Sie die Warmwasserleitungen zu den Verbrauchsstellen. So haben Sie weniger Wärmeenergieverluste. Und: Die Wärme im nicht verbrauchten Wasser hält etwas vor.

Hinweise zu Durchlauferhitzer:

Wärmeverluste sparen wenn Durchlauferhitzer in Nähe der Verbrauchsstelle ist

Für den wirtschaftlichen Betrieb eines Durchlauferhitzers kann die Nähe zur Wasserentnahmestelle wichtig sein. So haben Sie die Möglichkeit, mehrer kleinere Geräte kurz vor die Verbrauchsstellen zu schalten. Damit können Sie jedes einzelne Gerät exakt auf den Bedarf hin einstellen und richtig Strom sparen. Und: Das kalte Wasser hat einen weiteren Weg durch das relativ „wärmere“ Leitungssystem im Haus selber. Der Effekt als solcher ist zwar gering, aber es kommt nicht mehr ganz kalt am Erhitzer an. Außerdem ersparen Sie sich Wärmeverluste, wenn der Durchlauferhitzer in unmittelbarer Nähe der Verbrauchsstelle angebracht ist.

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