Ratgeber: Energie sparen | Schimmel | Heizkosten | Sanierung | Gesundheit | Sicherheit | Videos | Bilder | Besucher
Start » Energie sparen, Neubau

So hilft der Staat beim Eigenheimbau

Geschrieben von Sandra am Mittwoch, 16 September 2009 Ihre Lesermeinung
Share

Ähnliche Themengebiete:
, ,

Wer ein Haus bauen will, sollte selbstverständlich möglichst viele Eigenmittel aufbringen. Darüber hinaus kann man die Finanzierung aber mit Hilfe des Staates ergänzen. So bietet etwa die KfW-Bank mehrere Programme an. Außerdem gibt es auch in etlichen Bundesländern und Kommunen die Möglichkeit, Fördergeld oder zinsgünstige Kredite zu bekommen.

Neubau: Das Geld liegt bereit, aber keiner weiß es.

Mit dem Ende der Eigenheimzulage hatten viele schon das Ende des privaten Hausbaus befürchtet. Wie so oft ist alles nicht halb so schlimm gekommen – der Wunsch nach Eigentum hält unverändert stark an. Zwar hat sich der Bund zum Großteil aus der Förderung von Wohneigentum zurückgezogen, doch es gibt immer noch viele Möglichkeiten, die Finanzierung aufzustocken. Das Geld liegt also bereit, nur kaum ein Mensch weiß davon.

Eigenheimbau

Photo: iStockphoto.com/kickers

Die KfW-Bank

Eine zentrale Rolle spielt die staatliche KfW-Bank, die Kreditanstalt für Wiederaufbau. Sie unterstützt Bauherren unabhängig von deren Einkommensgrenzen und stellt zinsgünstige Kredite mit bis zu 30 Jahren Laufzeit zur Verfügung. Das KfW-Wohneigentumsprogramm richtet sich an alle Neubau-Vorhaben. Hierbei stellt die Bank keinerlei Anforderungen an die Qualität des Gebäudes.

Fördermittel für KfW-Effizienzhäuser

Anders sieht es hingegen bei dem Programm „Energieeffizient bauen“ aus. Es war bislang bekannt als Programm „Ökologisch bauen“. Dabei ist die Frage der Energieeffizienz ausschlaggebend. Je energieeffizienter gebaut wird, desto höher fällt in der Regel die Förderung aus. Die Bank würdigt Maßnahmen zum Energiesparen und zur Verringerung des Kohlendioxid-Ausstoßes. Um diese Förderung in Anspruch zu nehmen, müssen Bauherren bestimmte technische Energiewerte einhalten, die für Passivhäuser oder für die KfW-Effizienzhäuser 55 und 70 gelten, bislang bekannt als KfW-Energiesparhäuser. Der Energieverbrauch dieser Häuser ist besser, als es der Gesetzgeber in der Energieeinsparverordnung verlangt. Das heißt: Die KfW-Effizienzhäuser dürfen 55 beziehungsweise 70 Prozent der nach Energieeinsparverordnung zulässigen Werte nicht übersteigen.

Auch der Einsatz der Sonnenenergie wird unterstützt.

Auch der Einsatz der Sonnenenergie wird unterstützt: Wer eine Photovoltaikanlage zur Stromerzeugung plant, sollte sich über Fördermittel aus dem Programm „Erneuerbare Energien“ informieren.

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle

Kaum einer kennt es, aber für Bauherren ist es eine wichtige Adresse: das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle, kurz BAFA. Das Amt unterstützt den Haus- und Wohnungsbau mit Zuschüssen im Bereich erneuerbarer Energien und gibt zum Beispiel Zuschüsse für Sonnenkollektoren und Pelletsöfen.

Die Länder und Kommunen

Viele Bundesländer, Kommunen und Kreise haben eigene Förderprogramme für Bauherren aufgelegt. Die Voraussetzungen und Vergaberichtlinien unterscheiden sich sehr stark. Es empfiehlt sich daher, zum Beispiel bei der jeweiligen Verbraucherzentrale nachzufragen. Auch einige Energieversorger unterstützen zum Beispiel den Einbau einer Solaranlage oder Wärmepumpe.

Unser Tipp:

Im Internet können sich Bauherren kostenlos über Förderprogramme informieren, die für ihr Bauvorhaben in Frage kommen. Auf der Seite www.foerderdata.de ist eine sehr umfangreiche Fördermitteldatenbank zu finden. Sie deckt die Bereiche Bauen, Sanieren und Energiesparen ab.

Anträge für KfW-Kredite wickelt die Hausbank ab. Das Info-Telefon der KfW-Bank ist erreichbar unter: 01801/335577.

Nützliche Ratgeber:

So hilft der Staat bei der Sanierung (folgt)

Gratis Abonnement

Wenn Ihnen der Beitrag gefallen hat, warum abonnieren Sie dann nicht Hausbau-Ratgeber.de gratis? Sobald ein neuer Beitrag zum Thema veröffentlicht wird, erhalten Sie ihn als Erstes! Erfahren Sie mehr über unsere unverbindlichen und kostenlosen Abonnements oder abonnieren Sie gleich hier kostenlos unseren

Newsletter mit Ratgebertipps


Sie können sich jederzeit wieder abmelden und Ihre E-Mailadresse wird nicht weitergegeben!

Um diesen Beitrag zu speichern, können Sie auch ein Lesezeichen hinzufügen bei:
Lesezeichen anlegen bei Webnews Lesezeichen anlegen bei Mister Wong Lesezeichen anlegen bei One View Lesezeichen anlegen bei Yigg Lesezeichen anlegen bei Stern tausendreporter Lesezeichen anlegen bei Google Lesezeichen anlegen Yahoo Lesezeichen anlegen bei Linkarena Lesezeichen anlegen bei allTagz Lesezeichen anlegen bei Netselektor

Diskussion

Lesermeinungen!

Haben Sie etwas zu sagen? Nutzen Sie unsere Diskussionsmöglichkeit oder senden Sie uns einen sog. Trackback von Ihrer Seite aus. Sie können sogar per RSS (?) die Kommentare abonnieren.

Bitte beachten Sie die Nettikette und bleiben Sie beim Thema. Bitte kein Spam!

Sie können den Text gestalten mit:
<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

Diese Seite unterstützt globale Avatare!

Beitrag als PDF an
Kundenvideos
Kunde Haussanierung
ATG Kunde
Trockenlegung Kundenmeinung
Kundenmeinung nach Trockenlegung
Kundenreferenz der ATG
Kundenmeinung ATG


Kunde ATG Horizontalsperre
ATG Kunde Meinung
Kundenreferenz Wand-Boden-Abdichtung
Altbauabdichtung Kundenreferenz
Kunde Altbauabdichtung, Referenz
Haussanierung Kundenmeinung


Haussanierung Kundenmeinung

Anmelden | Beiträge (RSS) | Kommentare (RSS) © 2014 Hausbau-Ratgeber.de | Impressum | Nutzungsbedingungen | Datenschutz | Powered by Wordpress