Energie sparen mit kühlen Räumen im Sommer - Teil 1
Energie sparen im Sommer? Ja, das funktioniert, zum Beispiel mit kühlen Räumen. Auf diese Weise senken Sie zudem den Co2-Ausstoß, reduzieren Ihre laufenden Kosten und behalten auch an heißen Tagen einen kühlen Kopf in den eigenen vier Wänden. Aber: Sie sollten dafür die richtigen Maßnahmen ergreifen. Lesen Sie hier, welche das sein können.
Wärme im Haus lässt Stromverbrauch steigen.
Zu viel Wärme im Haus lässt den Stromverbrauch deutlich steigen. Das glauben Sie nicht? Ist aber so. Denken Sie nur mal an Ihren Kühlschrank. Der muss bei hohen Temperaturen richtig Schwerstarbeit leisten, kühlt laufend nach und braucht dafür natürlich Strom. Das passiert übrigens auch bei modernen Geräten, die besser isoliert sind und die beste Energieeffizienzklasse mitbringen. Auch der Eisschrank oder die Kühltruhe haben es bei hohen Temperaturen richtig schwer. In vielen Fällen stehen diese Geräte im kühlen Keller, ein Mittel, um deren Stromverbrauch zu reduzieren, aber auch ein weiterer Weg, um Nachschub in die Küche zu holen.
Klimageräte sind Klimakiller
Mancher nutzt bei hohen Temperaturen in den eigenen vier Wänden ein Raumklimagerät. Das transportiert dann einfach die warme Luft zum Fenster hinaus. Doch selbst die effizientesten dieser Geräte verbrauchen enorme Mengen an Strom. Besser ist es also, die Sonne einfach nicht in die eigenen vier Wände zu lassen.
Sperren Sie die Sonne aus.
Das klingt hart, wo doch gerade das Sonnenlicht für uns Menschen so wichtig ist. Stimmt, aber nicht im Haus oder in der Wohnung. Darum unser erster und wichtigster Ratschlag: Sperren Sie die Sonne aus. Und wenn Sie sie genießen wollen, müssen Sie dafür eben vor die Tür treten.
Klassische Beschattung sorgt für kühle Räume und hilft Energie sparen:
- Jalousien: Die gibt es in diversen Ausführungen in Baumärkten oder im Fachhandel für Raumaus-stattungen. In der Regel spricht man von Jalousien für den Innenbereich. Es gibt aber auch Systeme, die zum Beispiel für Dachflächenfenster, an der Außenseite angebracht werden, etwas kostenintensiver als die Innenvariante, aber deutlich effektiver. Der Clou dabei ist nämlich, das Sonnenlicht und die Wärme gänzlich vom Hausinnern fern zu halten. Wer sich Jalousien zulegen will, sollte auf die verschiedenen Materialausführungen achten.. Die sind für den Lichtdurchfall entscheidend und damit auch für die Wärmeentwicklung im Raum.
- Markisen: Die sind für die Beschattung von größeren Fensterflächen im Außenbereich gedacht und gibt es in diversen Systemvarianten, zum Beispiel als Beschattung direkt vor den Fenstern und/oder Türen oder als klassische Sonnenmarkise, die ausgerollt wird. Auch hier gibt es inzwischen hochentwickelte System, die über Licht-, Wind- und Regensensoren gesteuert werden.
- Rollos: Sie sind recht einfach in ihrer Handhabe, glauben wir. Sollen sie aber Sonnenlicht zuverlässig abhalten, ist eine fachgerechte und absolut maßgenaue Montage nötig. Kommt nämlich nur minimal Licht durch das Rollo in den Raum, wird der sich aufwärmen. Verdunkelungsrollos können für jede Fenstergröße hergestellt werden. Aber Achtung: Auf den Fensterrahmen sollte man ein Rollo nicht montieren, denn dann liegt der Verdunkelungsstoff selber nicht dicht an. Besser ist eine Montage vor der Fensternische.
Übrigens: Das klassische Springrollo ist wohl die älteste Variante dieser Beschattungsform und wird mehr und mehr von Rollos verdrängt, die mit Ketten oder Bändern ab- und aufgerollt werden können.
Weitere nützliche Ratgeber:
- Energie sparen mit kühlen Räumen im Sommer, Teil 2
- Energie sparen mit kühlen Räumen im Sommer, Teil 3
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