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Energie sparen mit einem neuen Dach

Geschrieben von Phil am Montag, 6 Juli 2009 Ihre Lesermeinung
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Ein Haus mit einem maroden oder veralteten Dach ist kein gutes Haus. Denn die Bausubstanz wird geschädigt, Schimmel macht sich breit und gefährdet die Gesundheit, Heizenergie wird nutzlos verpulvert, und der Wert der Immobilie sinkt drastisch. Es lohnt sich also, das Dach regelmäßig zu kontrollieren, vom Dachdecker warten zu lassen und es bei Bedarf zu sanieren. So sparen Sie viel Energie.

Je nach Art der Eindeckung braucht ein Dach nach einigen Jahrzehnten eine Rund-um-Erneuerung – im Schnitt nach 30 bis 50 Jahren. Viele Hausbesitzer verpassen aber den richtigen Moment. Und nicht nur das. Sie verpassen auch vorher die Gelegenheiten, mit geringem Aufwand kleine Mängel zu beseitigen. Meistens fällt es Laien auch schwer, die überhaupt zu erkennen.
Die Folge: Nicht erkannte Mängel am Dach ziehen auf Dauer oft schwere Schäden am Haus nach sich. So kann es passieren, dass die Traglattung verrottet, wenn anhaltend Wasser eindringt. Außerdem wird die Dämmung beschädigt und ist damit weitgehend wirkungslos.
Offensichtliche Anzeichen für Schäden am Dach sind Pfützen auf dem Dachboden, Verfärbungen an der Wandoberfläche sowie Schimmel und Fäulnis auf den Pfetten und Balken. Auch der Holzwurm ist nicht zu unterschätzen – Sägemehl verrät ihn in der Regel.
Auch von außen sollte das Dach regelmäßig begutachtet werden, vor allem nach Stürmen, sowie im Frühjahr und im Herbst. Oft sind Dachpfannen beschädigt oder porös, mitunter fehlen sogar einige. Genauso wichtig ist es, Regenrinnen und Abflussrohre zu kontrollieren und von Schmutz und Lauf zu befreien. Wenn sie verstopft sind, kann die Fassade beschädigt werden.

Neu decken oder beschichten?

Viele scheuen eine komplette Dachsanierung und ziehen die kostengünstigere Neubeschichtung vor. Dabei werden die Dachpfannen mit Hochdruck gereinigt und grundiert. Erst wenn sie ausgetrocknet sind, wird die Beschichtung mit der passenden Dachfarbe aufgetragen. Fachleute weisen darauf hin, dass die Beschichtung zwar eine optische Verschönerung sein kann, aber nicht die Funktion des Daches verbessert. Das heißt, bestehende Mängel werden in der Regel nur kaschiert.
Hinzu kommt, dass bei der Beschichtung viele Fehler gemacht werden können, wenn man keinen zugelassenen Dachdecker-Meisterbetrieb beauftragt. Denn für die Beschichtung kommen nur einwandfreie Pfannen infrage. Bei alten Dächern sind viele Pfannen aber porös und beschädigt. Sie können nicht so gründlich gereinigt werden, dass sie die Beschichtung tragen. Wenn minderwertige Beschichtungen zum Einsatz kommen, besteht außerdem die Gefahr, dass die Dachpfanne verschlossen wird und Wasser eingeschlossen ist.

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Foto: Fr Antunes

Energetische Sanierung

Rund 15 Prozent der Heizenergie verpulvern wir über alte und unzureichend gedämmte Dächer. Das ist kein Wunder, denn auch Dämmmaterial hält nicht unbegrenzt. Es ist nach einigen Jahrzehnten verbraucht und hat Hohlräume gebildet, durch die Heizenergie nutzlos verloren geht. Mit einer energetischen Sanierung gemäß der aktuellen EnEV, EnergieEinsparVerordnung, senkt ein Hausbesitzer seine Kosten für Heizenergie dauerhaft und steigert den Wert seines Hauses. In der Regel kann eine Dachsanierung ohne große Eingriffe in den Lebensalltag der Hausbewohner ablaufen. Die Arbeiten finden außerhalb statt.

Unser Tipp: Nutzen Sie die energetische Sanierung gleich für den Einbau einer Solaranlage. Die bringt zwar zunächst Mehrkosten, wird aber vom Staat gefördert und sogar bezuschusst. Und: Sie verringen den CO2-Ausstoß, weil Sie Ihr Brauchwasser von der Sonne erwärmen lassen. Damit sparen Sie obendrein Heizkosten. Solarkollektoren gibt es inzwischen sogar in Dachsteinform und –farbe.

Hinweis:
Eine energetische Dachsanierung wird von der KfW mit einem zinsgünstigen Darlehen gefördert. Allerdings muss der Hausbesitzer vorab einen zugelassenen Gebäudeenergieberater konsultiert haben. Auch die Kosten für diesen Experten bezahlt teilweise Vater Staat.

Weiterer nützlicher Ratgeber:
Fenster sanieren (folgt demnächst)

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