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Der Staat fördert Energieberatung

Geschrieben von Martin am Sonntag, 8 März 2009 2 Lesermeinungen

Ihr neuer Kühlschrank hat die beste Effizienzklasse – wunderbar, Sie sparen rund um die Uhr Strom. Aber welche Effizienzklasse hat eigentlich Ihr Haus? Ist es eine Energieschleuder? Wo könnten Sie durch sinnvolle und wirtschaftlich erträgliche Modernisierungen, Ausbesserungen oder Nachrüstungen noch Energie-Einsparungen erreichen? Qualifizierte Energieberater helfen Ihnen, Antworten auf diese Fragen zu finden.

Steuerberater, Finanzberater und Versicherungsberater gibt es jede Menge und seit langer Zeit. Nun sind in den letzten Jahren die Energieberater hinzugekommen. Sie wissen genau, wie man sorgsam mit Energie umgeht und den Verbrauch senkt, sie erkennen Schwachstellen am Haus, und sie erklären, wie Häuser energetisch modernisiert werden können. Mit ihrer Hilfe lassen sich Baumaßnahmen sinnvoll planen und die möglichen Fördermittel nutzen. Ihre Beratung birgt als langfristig einen finanziellen Vorteil, da der Wert des Hauses erhalten oder sogar erhöht wird.

Die Bezeichnung „Energieberater“ steht für keinen festen Ausbildungsberuf. So können zum Beispiel Architekten, Ingenieure, qualifizierte Handwerker und Techniker entsprechende Leistungen anbieten. Dazu gehören neben den Energieausweisen verschiedene bauphysikalische Untersuchungen, Wärmebilder oder Tests zur Luftdichtheit.

Der Staat fördert Energieberatung

Der Staat fördert Energieberatung

Energieausweis

Seit es Energieausweise gibt, sind Energieberater in aller Munde – und sie haben viel zu tun. Bislang galt die Pflicht, einen Energieausweis vorzulegen, nur eingeschränkt. Doch seit Anfang 2009 gilt: Jeder Eigentümer muss unabhängig vom Baujahr seines Hauses bei Vermietung oder Verkauf auf Nachfrage nachweisen, wie viel Energie das Gebäude für Heizung, Warmwasserbereitung und Belüftung benötigt. Energieberater erstellen diese Ausweise und machen gegebenenfalls Modernisierungsvorschläge. Diese sind allerdings nicht bindend, sondern stellen lediglich eine Orientierung für Eigentümer und Interessent dar.

Wärmebilder

Die Thermografie ist ein wichtiges Mittel, um nach außen hin unsichtbare Mängel am Haus sichtbar zu machen. Die Infrarot-Aufnahmen zeigen vor allem Dichtungs- und Dämmfehler, die zum Beispiel an Fensterstürzen, Rollläden oder Kellersockeln zu Wärmebrücken und Luftundichtheit führen. An diesen Stellen geht Wärme nutzlos verloren, und die Gefahr der Schimmelbildung an den Innenseiten der Gebäudehülle ist groß, weil im Winter die Luftfeuchte des Wohnraums an der kalten Stelle kondensiert. Die Aufnahmen werden in der Regel in der kalten Jahreszeit gemacht, da die Temperaturunterschiede zwischen Wohnraum und Außentemperatur möglichst groß sein sollen.

Luftdichtheit

“Undichtheiten mit einer Nebelmaschine sichtbar machen”

Sind Fenster und Türen wirklicht dicht? Was mit bloßem Auge nicht zu erkennen ist, kann ein sogenannter Blower-Door-Test zeigen. Dafür wird ein Ventilator zum Beispiel in der Eingangstür des Hauses eingebaut und eine Druckdifferenz zwischen dem Gebäude und der Umgebung erzeugt. Geräte messen dann die Luftströme. Undichtheiten können unter anderem mit einer Nebelmaschine sichtbar gemacht werden.

Förderung

Der Bund bezuschusst Energieberatungen mit 300 Euro für Ein- und Zweifamilienhäuser beziehungsweise mit 360 Euro für Wohnhäuser mit mindestens drei Wohnungen. Wer sich zusätzlich Tipps zum Stromsparen geben lässt, erhält sogar einen Bonus von 40 Euro. Hinzu kommen Thermografie-Gutachten – dafür gibt es 100 Euro.
Außerdem fördert die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) umweltfreundliche Bau- und Modernisierungsmaßnahmen durch zinsgünstige Kredite.

Übrigens: Informationen zu Förderungen gibt die Förderdatenbank im Internet unter www.foerderdata.de.

Kontakt

Wer einen Energieberater sucht, kann sich zum Beispiel an die Architekten-, Ingenieur- oder Handwerkskammer wenden. Auskunft geben auch die Energieberatungsstellen der Verbraucherschutzzentralen, die Deutsche Energieagentur (Dena) oder das Deutsche Energieberater-Netzwerk.

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  • Ingo sagt:

    Solche Themen werden immer mehr von der Bevölkerung angenommen und das ist ein Zeichen das das Thema bei den Leuten in den Köpfen angekommen ist.Was auch wichtig ist, wenn man an die Zukunft unserer Kinder denkt….

  • Energieberater Thomas sagt:

    Sehr schöne Zusammenfassung! In der Tat macht es aus globalpolitischer Sicht sehr viel Sinn, sich mit dem Thema Energieeinsparung zu beschäftigen und diese auch staatlich zu fördern.

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