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Alarmanlagen: Schutz vor Einbrechern

Geschrieben von Sandra am Freitag, 2 Oktober 2009 Ihre Lesermeinung
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Alle zwei Minuten gelingt es in Deutschland einem Einbrecher, in ein Haus oder eine Wohnung einzudringen. Viele Einbrüche werden in der Urlaubszeit verübt, und viele tagsüber. Eine Alarmanlage kann mit lauten Signalen und grellem Licht helfen, Einbrecher abzuschrecken oder rechtzeitig Hilfe zu rufen.

Baulicher Basisschutz.

Etwa jedes 200. Haus in Deutschland ist gegen Einbrecher geschützt. Aus Sicht der Polizei und der Versicherer reicht das bei weitem nicht. Viele Haus- und Wohnungseigentümer scheuen allerdings die Investition in eine Alarmanlage. Zwar gibt es auch günstige Varianten oder Einzelkomponenten im Supermarkt, doch deren Funktionsweise ist meistens eingeschränkt. Tests haben ergeben, dass diese Geräte nicht zuverlässig arbeiten, und dass sie leicht außer Kraft gesetzt werden können. Hinzu kommt, dass eine Alarmanlage immer von einem Fachmann eingebaut werden sollte. Denn die meisten Fehler sind auf einen unsachgemäßen Einbau zurückzuführen.

Einen Basisschutz bieten immerhin schon eine einbruchhemmende Haustür mit einem Schließzylinder und einer Sicherungskarte sowie einbruchhemmende Fenster mit Pilzkopfbeschlägen im Erdgeschoss.

alarmanlage

Photo: iStockphoto.com/DNY59

Alarmanlagen überwachen und stellen Fallen.

Die Schwachstellen eines Hauses sind in der Regel Fenster und Fenstertüren. Dort sollten Alarmanlagen ansetzen. Ihre Aufgabe ist es zum einen, Einbrecher abzuschrecken und den Einbruch zu verhindern. Zum anderen sollen sie Nachbarn informieren und eine Meldung an die Polizei oder einen Sicherheitsdienst senden.

Man unterscheidet in der Regel zwischen der Außenhaut-Überwachung und der Fallen-Überwachung. Im ersten Fall geht es darum, das Eindringen durch Fenster und Türen zu registrieren, etwa durch Türkontakte oder Glasbruchmelder. Im zweiten Fall geht es darum, etwa durch Bewegungsmelder einen Eindringling im Innern festzustellen.

Damit Einbrecher rechtzeitig in die Flucht geschlagen werden, sollten um das Haus herum Bewegungsmelder mit Scheinwerfern installiert werden. Sobald jemand dem Haus zu nahe kommt, werden alle Scheinwerfer gleichzeitig angeschaltet. Hierfür sind Halogenlampen sinnvoll, denn Energiesparlampen erreichen ihre volle Lichtkraft erst nach einer Aufwärmzeit.

Es gibt Alarmanlagen, die per Funk gesteuert sind

Es gibt Alarmanlagen, die per Funk gesteuert sind – dies hält den Montageaufwand gering. Außerdem lassen sich solche Anlagen auch von außen per Handy steuern.

Körpergeruch verrät den Einbrecher.

Derzeit werden Anlagen entwickelt, die den Körpergeruch der Bewohner erkennen und bei Fremdgerüchen anschlagen. Bereits im Einsatz sind Systeme mit biometrischer Zugangskontrolle: Hausbesitzer schließen ihre Haustür nicht mehr mit einem Schlüssel auf, sondern ein Scanner erfasst den Fingerabdruck und öffnet die Tür, wenn das Muster bekannt und freigegeben ist.

Nutzen Sie geprüfte Anlagen

Das Prüfinstitut des Verbands der Sachversicherer (VdS) prüft Alarmanlagen und legt fest, welche Kriterien sie erfüllen müssen. Schließlich soll es möglichst keine Chance geben, die Anlage zu sabotieren. Außerdem dürfen sie nicht zu leicht Fehlalarme geben, etwa durch Schneeflocken oder herumfliegende Blätter. Und die Anlagen müssen bei jedem Wetter funktionieren. Anlagen mit dem VdS-Siegel bieten bei fachgerechtem Einbau hohe Sicherheit, haben aber auch ihren Preis.

Unser Tipp:

Informationen zum Einbruchschutz gibt es bei den Kriminalpolizeilichen Beratungsstellen.

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